Durch eine elektrische Fußbodenheizung im Bad erhöht sich der Komfort und Sie behalten auch an kalten Tagen warme Füße. Die Heizung kann sowohl als zusätzliche Beheizungsmöglichkeit zu einer Verbrennungsheizung als auch in Kombination mit einer elektrischen Wandheizung eingesetzt werden. Erfahren Sie in unserem Ratgeber, mit welchen Ausgaben Sie für den Einbau und den Betrieb rechnen müssen.

Bei der Planung des Heizungssystems sind die Betriebskosten ein wichtiger Punkt. In Zeiten von steigenden Energiekosten ist es wichtig, auf eine effiziente Gestaltung zu achten. Fußbodenheizungen gelten zwar als besonders komfortabel allerdings auch als kostenintensiv. Daher ist es entscheidend, im Vorfeld auf den Energieverbrauch zu achten, um später Unterhaltungskosten einzusparen. Hierfür sind sowohl die Auswahl des richtigen Heizungsmodells als auch die Installation und das Heizverhalten entscheidend. Aber auch die Stromtarife unterscheiden sich deutlich, wodurch sich hier ebenfalls Steuerungsmöglichkeiten ergeben. Beim Einbau hängen die Kosten vom Hersteller, von den zusätzlichen Materialkosten und der vorhandenen Unterkonstruktion ab.

Stromverbrauch der elektrischen Fußbodenheizung

Der Verbrauch der elektrischen Fußbodenheizung hängt von verschiedenen Faktoren ab:

  • Wohnfläche
  • Bodenbelag
  • Heizverhalten
  • Effizienz der gewählten Heizung
  • Dämmung/Isolation
  • gewählte Temperatur
  • Außentemperatur

Somit lässt sich der Stromverbrauch in einem gewissen Maße beim Einbau der Heizung und bei der späteren Nutzung beeinflussen. Durch die Wahl der Heizung, des Bodenbelags und der Isolation/Dämmung können Sie die Unterhaltungskosten reduzieren. Während des Gebrauchs ist es entscheidend wie oft die Heizung zum Einsatz kommt und welche Temperatur gewünscht ist.

Energieverbrauch = Quadratmeter x Leistung pro Quadratmeter x Zeit in Stunden

Stromverbrauch pro Stunde auf 12m²:

Heizung mit 100 Watt/m² = 1200 Watt/h = 1,2 kWh (max. 35 °C)
Heizung mit 150 Watt/m² = 1800 Watt/h = 1,8 kWh (max. 45 °C)
Heizung mit 200 Watt/m² = 2400 Watt/h = 2,4 kWh

Anschaffungskosten

Die Anschaffungskosten hängen von der Grundfläche und der gewünschten Heizleistung ab. Außerdem bestehen preisliche Unterschiede bei Heizmatten und Heizfolien. Hinzu kommen Ausgaben für die Vorbereitung des Untergrundes, die von den vorhandenen Begebenheiten abhängen.

Heizmatte oder Heizfolie

Für welche Fußbodenheizung Sie sich entscheiden hängt vom Unterbodenbelag sowie dem eigentlichen Oberbodenbelag ab.

Heizfolien
Bei einem Bodenbelag aus Holz (Laminat, Parkett) oder Teppich bietet sich die Verwendung von Heizfolien an. Ist der Untergrund aus Beton, Stein, Estrich können Sie eine höhere Heizleistung (100 – 150 Watt/m²) verwenden. Bei einem Unterboden aus Holz wird eine niedriger Heizleistung (55 – 100 Watt/m²) empfohlen.

Kosten pro m²: 45,- bis 55,- €

Elektrische Fußbodenheizung - Heizfolie
Elektrische Fußbodenheizung – Heizfolie

 

Heizmatten
Heizmatten kommen bei Fliesen- oder Steinfußboden am häufigsten zum Einsatz. Sind jedoch in geringen Watt-Zahlen (max. 100 Watt/m²) auch für Laminatböden geeignet.

Kosten pro m²: 42,- bis 45,- €

Elektrische Fußbodenheizung - Heizmatte
Elektrische Fußbodenheizung – Heizmatte

Thermostat

Für den Einsatz einer elektrischen Fußbodenheizung ist der Einsatz eines Thermostats notwendig. Häufig werden diese im Set (Fußbodenheizung, Thermostat) angeboten. Der Preis für ein „Starter-Set“ beginnt bei 89,- €.

Hinweise

Eine Vorratsspeicherung ist nicht notwendig
Auch wenn die Stromkosten auf den ersten Blick höher sind als entsprechende Ausgaben für Öl oder Gas, bleibt doch der Vorteil des Heizens nach Bedarf bestehen. Eine Elektroheizung wird nun dann aktiv, wenn die Wärme auch tatsächlich benötigt wird. Im Gegensatz zu Verbrennungsheizungen muss kein Speicher erwärmt werden. Die Betriebskosten für die Wärmebevorratung entfallen daher.

Die Zeitsteuerung ist möglich
Durch Thermostate wird der Heizbetrieb geregelt. Ist eine moderne Steuerungstechnik integriert, dann können Sie auch individuelle Heizprogramme beziehungsweise eine zeitliche Steuerung nutzen. Dadurch ist es möglich, die Heizung in der Nacht auszuschalten beziehungsweise einzuschalten, kurz bevor Sie nach Hause kommen. Im Badezimmer ist der Vorgang oftmals sogar noch einfacher, da die Heizung im Allgemeinen nur zu bestimmten Zeiten genutzt wird und in diesem Fall kurz vor der gewünschten Temperaturerhöhung eingeschaltet wird. Dies reduziert die Energiekosten.

Keine vollflächige Verlegung notwendig
Bei einer Grundfläche von 12 m² müssen Sie nicht die gesamt Fläche mit einer Fußbodenheizung auslegen. Flächen für die Badewanne, die Dusche oder sonstige Nischen entfallen.

Thermostat
Thermostat

 

Betriebskosten

Faktor: Material des Bodenbelags

Im Badezimmer sind sehr häufig Fliesen auf dem Boden verlegt. Der Bodenbelag ist zwar pflegeleicht und spritzwasserresistent, hat jedoch den Nachteil, dass Sie die Wärme der Heizung nicht sehr gut hindurchdringen lassen. Dies wiederum führt zu einer Erhöhung der Energiekosten. Das Gleiche gilt für Marmor und Granit. Eine bessere Wärmedurchlässigkeit weisen Laminat, Parkett und PVC auf.

PVC, Teppich, Holz und Kork leiten die Wärme schneller an die Oberfläche des Bodens und reduzieren somit die Stromkosten. Die Aufheizphase verkürzt sich und die Energie kann sofort genutzt werden. Auf der anderen Seite speichern Fliesen im Bad die Wärme besser und halten diese über einen längeren Zeitraum. Diese Eigenschaft trägt ebenfalls dazu bei, Energiekosten zu sparen.

Unterschiedliche Bodenbeläge
Unterschiedliche Bodenbeläge

Faktor: Leistung

Ein wichtiger Wert für die Berechnung der Energiekosten ist die Wattzahl der gewählten Heizung. Sie wird in Watt pro Quadratmeter angegeben. Um nun die Energiekosten zu bestimmen, müssen Sie die Leistung der Heizung, die Quadratmeterzahl und die Dauer kennen. Anschließend bestimmen Sie die Energiekosten unter Berücksichtigung der aktuellen Preisen Ihres Stromanbieters mit Hilfe folgender Formeln:

Energieverbrauch = Quadratmeter x Leistung pro Quadratmeter x Zeit in Stunden
Stromkosten = Energieverbrauch x Preis für die kWh

Fall 1: Heizung als zusätzliche Beheizung
Angenommen die elektrische Fußbodenheizung verfügt über eine Flächenleistung von 100 Watt pro Quadratmeter und das Badezimmer hat eine Größe von 12 m². In diesem Fall berechnet sich der Energieverbrauch pro Stunde folgendermaßen:

Energieverbrauch = 12 m² x 100 Watt pro m² x  1 h = 1200 Watt = 1,2 kWh

Die Stromkosten sind nun von den Preisen des jeweiligen Anbieters abhängig:
Haben Sie einen Tarif gewählt, bei welchem Sie 30 Cent pro kWh bezahlen, dann ergeben sich hieraus pro Stunde Nutzungsdauer folgende Gesamtkosten:

Stromkosten = 1,2 kWh x 0,30 Euro = 0,36 Euro/h

Im Badezimmer wird die Heizung in der Regel nicht den gesamten Tag über eingesetzt, sondern dient als zusätzliche Heizungsmöglichkeit, um keine kalten Füße zu bekommen. Bei einer täglichen Betriebszeit von 2 Stunden (jeweils 1 h früh und abends) ergeben sich hieraus jährliche Stromkosten von:

Jahresstromkosten = Stromkosten pro Stunde x Stundenzahl pro Jahr
Jahresstromkosten = 0,30 Euro x 730 h = 219,- €

Diese Summe erhöht oder verringert sich entsprechend der täglichen Nutzungszeit. Da die Heizung in der Regel nur in der Winterzeit beziehungsweise im Herbst eingesetzt wird, kann man in der Praxis von einer Halbierung der Unterhaltungskosten ausgehen:

Betriebskosten für den Winter und den Herbst = 219,- € / 2 = 109,50 €

Fall 2: Die Heizung ist die einzige Energiequelle im Badezimmer
Gerade bei einem nachträglichen Ausbau eines Badezimmers oder einem Anbau wäre es oftmals zu aufwendig, das Zimmer an das bestehende Heizungsnetz anzuschließen. Handelt es sich um kleine Räumlichkeiten, dann ist eine Fußbodenheizung vielfach ausreichend. Als Ergänzung kann bei Bedarf auch eine elektrische Wandheizung eingesetzt werden, diese nimmt ebenfalls nur wenig Raum ein und ist einfach in der Anbringung.

In diesem Beispiel wird die Leistung der Heizung höher angesetzt als im ersten Beispiel, da die Heizung eine größere Temperatur liefern soll, um effektiver zu sein. Gesamtfläche des Badezimmers beträgt 12 m².

Leistung der Heizung: 150 Watt/m²
Preis pro Kilowattstunde: 30 Cent
Nutzungsdauer pro Jahr: 2.000 Stunden (ca. 5 – 6 h pro Tag)

Die Stromkosten für das Bad berechnen sich nun wie folgt:

Energieverbrauch = 12 m² x 150 Watt/m² x 2.000 h = 3.600.000 Watt/h = 3.600 kWh
Stromkosten = 3.600 kWh x 0,30 Euro = 1080,- € pro Jahr

Auch diese Summe erhöht oder verringert sich entsprechend der täglichen Nutzungszeit. Da die Heizung in der Regel nur in der Winterzeit beziehungsweise im Herbst eingesetzt wird, kann man in der Praxis von einer Halbierung der Unterhaltungskosten ausgehen:

Betriebskosten für den Winter und den Herbst = 1080,- € / 2 = 540,- €

Faktor: Stromart

Öko-Strom oder konventioneller Strom?
Die Kosten für die Elektroheizung hängen auch vom gewählten Tarif ab. Sowohl zwischen den einzelnen Anbietern als auch zwischen den Tarifen bestehen große Unterschiede. Als erstes müssen Sie sich entscheiden, ob Sie Öko-Strom beziehen möchten oder Erzeugnisse aus Atomkraftwerken beziehungsweise Kohlekraftwerken bevorzugen. Öko-Strom stammt aus erneuerbaren Energiequellen und trägt somit zum Umweltschutz bei. Er ist daher dem Strom aus nicht-erneuerbaren Energiequellen vorzuziehen, auch wenn die Kosten in einigen Fällen zunächst einmal höher sind. Durch einen Preisvergleich verschiedener Anbieter lassen sich auch hier günstige Angebote finden und ein Wechsel ist schnell und unkompliziert realisiert. Ein weiterer Punkt ist der Heiztarif, der ausgewählt werden kann und Sparpotential bietet.

Preise für den Einbau

Die Ausgaben für den Einbau setzen sich aus verschiedenen Faktoren zusammen. Bei der Berechnung müssen Sie in jedem Fall folgende Posten berücksichtigen:

  • Preis für die Heizung
  • Arbeitskosten
  • Kosten für Vorarbeiten
  • Preise für den Bodenbelag
  • Hilfsmittel

Preise für die Heizung

Die Preise für die Heizung unterscheiden sich durch die Ausführung der Heizung, durch den Hersteller und die Leistung. Handelt es sich um ein Komplettset inklusive Thermostat, dann müssen Sie pro Quadratmeter mit Ausgaben von rund 100,- € rechnen und erhalten hierfür eine Leistung von 150 Watt/m². Heizfolie wird im Allgemeinen für Fliesen nicht empfohlen und kostet rund 25 € pro m². Eine dünnere und einfachere Heizmatte verursacht Kosten in Höhe von 40 bis 60 Euro pro Quadratmeter.

Arbeitskosten

Je mehr Arbeiten Sie selbst ausführen, desto geringer fallen die notwendigen Investitionen aus. Benötigen Sie Unterstützung beziehungsweise möchten Sie einen Teil der Arbeiten nicht selbst ausführen, dann entstehen pro Arbeitsstunde zwischen 50 und 100 € an Arbeitskosten. Außerdem werden oftmals Anfahrtszeiten und Leihgebühren für notwendige Arbeitsgeräte berechnet.

Kosten für Vorarbeiten

Bevor Sie mit dem Einbau der Fußbodenheizung beginnen können, müssen Sie notwendige Vorarbeiten leisten. Diese können zu weiteren Kosten führen und müssen daher bei der Berechnung der Gesamtkosten berücksichtigt werden.

  1. Entfernen Sie alte Bodenbeläge, schleifen Sie Lacke, Klebereste oder Wachsschichten ab.

Dadurch entstehen Ihnen Arbeitskosten, die selbstverständlich entfallen, wenn Sie die Arbeiten selbst ausführen. Allerdings benötigen Sie hierfür geeignete Arbeitsgeräte. Schleifgeräte können oftmals im Baumarkt ausgeliehen werden, die Preise schwanken je nach Anbieter. Im Durchschnitt müssen Sie mit Ausgaben in Höhe von 10 bis 20 Euro pro Schleifgeräte achten. Hinzu kommt die Stellung einer Kaution, welche Sie nach der Rückgabe direkt wieder ausbezahlt bekommen.

  1. Sie müssen den Untergrund glätten und ausgleichen.

Sind Beschädigungen im Untergrund vorhanden, dann müssen diese ausgeglichen werden. Hierfür benötigen Sie Ausgleichsmaterialien, sodass die Kosten von dem Ausmaß der notwendigen Arbeiten abhängen.

  1. Trittschalldämmung und Wärmedämmung.

Um die Effektivität der Fußbodenheizung zu erhöhen und später Energiekosten einzusparen, müssen Sie für eine ausreichende Dämmung sorgen. Die Trittschalldämmung reduziert die Geräuschentwicklung und fängt gleichzeitig die Energie ab. Rechnen Sie hierbei im Durchschnitt mit Kosten von 10 Euro pro m².

Trittschall
Trittschalldämmung

Kosten für den Bodenbelag

Im Badezimmer kommen häufig Fliesen zum Einsatz, da diese gegen Spritzwasser unempfindlich sind. Pro Quadratmeter müssen Sie hierbei mit Ausgaben zwischen 4 und 25 Euro rechnen. Die genaue Höhe der Investition hängt vom gewählten Fliesenmodell ab, da hierbei große preisliche Unterschiede bestehen. Verlegen Sie die Fliesen selbst, dann bietet sich Ihnen ein großes Sparpotential.

Tipp: Kaufen Sie in jedem Fall mehr Fliesen ein als Sie berechnet haben, da Sie mit Bruch rechnen müssen. Außerdem ist es von Vorteil, einen kleinen Vorrat aufzuheben, falls später weitere Fliesen benötigt werden.

Entscheiden Sie sich im Bad für einen anderen Bodenbelag beziehungsweise möchten einen Teilbereich des Badezimmers mit einem abweichenden Bodenbelag versehen, dann ergeben sich folgende Preise:

  • Parkettboden: 15 € bis 40 € pro Quadratmeter
  • PVC-Belag: 5 € bis 20 € pro Quadratmeter
  • Laminatboden: 5 € bis 25 € pro Quadratmeter
  • Teppichboden: 5 € bis 20 € pro Quadratmeter

Ausgaben für die Wartung

Ein großer Vorteil von elektrischen Fußbodenheizungen ist es, dass die Ausgaben für die Wartung entfallen. Verbrennungsheizungen müssen einmal pro Jahr gewartet werden. Dadurch entstehen Wartungskosten für die Reinigung des Kessels, den Austausch von Dichtungen und das Anfüllen von Wasser. Elektrische Fußbodenheizungen hingegen erfordern keine Wartung sondern müssen nur einem Funktionstest unterzogen werden.

Achtung: Berücksichtigen Sie allerdings den Fall von notwendigen Reparaturen. In diesem Fall kann es durch die Schaffung eines Zugangs beziehungsweise das Herstellen des ursprünglichen Zustandes zu erhöhten Reparaturkosten kommen.

Das richtige Heizverhalten

Durch das Heizverhalten beeinflussen Sie in einem großen Maße die Betriebskosten. Bei Fliesen gilt es vor allem die Vorheizzeit zu berücksichtigen. Das Material heizt sich nur langsam auf, sodass in dieser Phase viel Energie aufgewendet wird. Die Wärme wird im Anschluss noch eine Weile gespeichert, was genutzt werden kann. Ineffektiv wäre es, die Fliesen mehrmals hintereinander aufheizen und wieder abkühlen zu lassen. Auch das Öffnen des Fensters bei eingeschalteter Heizung gilt als kostenintensiv und sollte daher vermieden werden. Durch geöffnete Türen kann ebenfalls Wärme entweichen.

Tipps für Schnellleser:

  • Stromverbrauch hängt ab von:
    • Heizverhalten
    • Heizungsmodell
    • Zimmergröße
    • Temperaturen
    • Isolation/Dämmung
    • Bodenbelag
  • Anschaffungskosten hängen ab von:
    • Heizungsmodell
    • Zusatzkosten
    • Eigenleistung
    • Unterkonstruktion
  • Stromverbrauch = Flächenleistung x Fläche x Heizungsdauer
  • Energiekosten = Stromverbrauch x Kosten/kWh
  • Kosten lassen sich steuern
  • auf eine gute Isolierung/Dämmung achten
  • Einbaukosten vom Hersteller abhängig
  • maximale Leistung beachten
  • Beispiel:
    • Als Zusatzheizung 12 m² Bad – ca. 109 € pro Jahr (2 h täglich im Herbst und Winter)
    • Alleinheizung: 12 m² Bad – ca. 1080 € pro Jahr

KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT