Wertsteigerung am und im Haus: Richtig gute Maßnahmen

Wertsteigerung im und am Haus

Das Eigenheim verliert kontinuierlich an Wert, selbst wenn es in einem attraktiven Stadtteil liegt oder nur wenige Jahre alt ist. Beim Verkauf der Immobilie ist aus diesem Grund häufig mit einem Verlust zu rechnen. Glücklicherweise gibt es Maßnahmen zur Wertsteigerung, die den möglichen Verkaufspreis anheben. Wir stellen Ihnen einige Möglichkeiten vor, um den Wertverlust Ihrer Immobilie zu verhindern.

Talu Video-Tipp

Maßnahmen zur Werterhaltung und Steigerung sind für Hausbesitzer immer empfehlenswert, um den typischen Preisverfall einer Immobilie zu verhindern. Liegt das Haus nicht in einem besonders attraktiven Stadtteil oder Baugebiet, das sich über einen „Preisboom“ erfreuen kann, müssen Sie immer mit einer Wertminderung beim Verkauf rechnen. Um diesem Problem vorzubeugen und mehr aus dem Verkauf der Immobilie zu erhalten, sind Methoden zur Wertsteigerung wichtig. Speziell Maßnahmen, die sich positiv auf den Look der Immobilie auswirken und Modernisierungen ermöglichen Wertsteigerungen von 10 bis 25 Prozent. In unserem Ratgeber stellen wir Ihnen richtige Maßnahmen zur Wertsteigerung am und im Haus vor.

Wertsteigerung am Haus

1. Die PV-Anlage um ein Not- oder gar Ersatzstromsystem erweitern

Intelligente Maßnahme

Wenn Sie Besitzer einer PV-Anlage sind und diese so effektiv wie möglich einsetzen wollen, lohnt es sich über die Erweiterung durch ein Notstromsystem nachzudenken. Diese Maßnahme wirkt sich positiv auf den Immobilienwert aus, da durch das Not- oder alternativ Ersatzstromsystem die Effektivität der Photovoltaikanlage unterstützt und bei einem Ausfall gesichert wird. Durch die zusätzliche Absicherung sorgen Sie dafür, dass die PV-Anlage so effektiv wie möglich genutzt werden kann. Stromspeicher sind eine kluge Erweiterung bei selbst erzeugtem Strom.

PV-Anlage

Erweiterung richtig planen

Bei den verschiedenen Erweiterungsmöglichkeiten handelt es sich um Not- oder Ersatzstromaggregate. Sie werden primär durch einen Stromausfall aktiviert und sorgen dafür, dass entweder nur ein bestimmter Abnehmer (Notstrom) oder das gesamte Gebäude (Ersatzstrom) wieder über Strom verfügen. Zwar verfügen Sie über den Stromspeicher der PV-Anlage im Notfall über Energie, doch ist das von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Die Aggregate werden in den Stromkreis aktiviert und über andere Energiequellen wie Brennstoffe, beispielsweise Benzin, angetrieben. Aus diesem Grund sind sie ohne Stromverbindung nutzbar. Es gibt verschiedene Faktoren, die bei der Auswahl eines Not- oder Ersatzstromspeichers beachtet werden müssen:

  • Dauerleistung (bestimmt die Laufzeit)
  • Motor
  • Tank
  • Abmessungen
  • Anzahl an 230 V-Anschlüssen
  • Sicherheitsfunktionen wie bspw. ein Überlastungsschutz
  • Lautstärke

2. Die Garage vergrößern oder um einen Carport ergänzen

Nutzen

Gerade für Großfamilien, ein Mehrfamilien- oder Mehrgenerationenhaus sind Stellplätze und Nutzungsräume auf dem Grundstück wichtig. Aus diesem Grund wirkt sich eine Vergrößerung der Garage oder Erweiterung um einen Carport positiv auf den Grundstücks- und Immobilienwert aus. Falls Sie selbst das Haus bewohnen, können Sie die Garage auf diese Weise für mehr als ein Fahrzeug oder für Hobbys, eine Werkstatt oder als Lagerort nutzen. Gerade in Gegenden, in denen Menschen auf ein eigenes Fahrzeug angewiesen sind, können Sie mit einer deutlichen Werterhöhung rechnen.

Carport

Planung

Da es sich bei der Garagenvergrößerung oder einen zusätzlichen Carport um Bauprojekte handelt, müssen Sie sich zuvor eine Baugenehmigung einholen. Sie garantiert, dass es während der Umsetzung nicht zu Problemen mit der Gemeinde kommt. Weiterhin müssen Sie bestimmte Vorschriften und Kriterien wie beispielsweise die Nähe zur Grundstücksgrenze, die Höhe, Tragfähigkeit des Fundaments oder allgemein die Ausbaumöglichkeiten beachten.

Aus diesem Grund ist entweder die Hilfe eines Fachmanns oder Betriebs notwendig, wenn Sie selbst nicht über genügend Kenntnisse in diesem Bereich verfügen. Garagen lassen sich nur schwer selbst errichten, während Sie für Carports DIY-Bausätze erhalten. Bei der Planung sollten Sie ebenfalls über die Integration wertsteigernder Maßnahmen wie Ladestationen für E-Autos oder eine Duplex-Funktion nachdenken.

3. Einen beheizten Wintergarten integrieren

Einblick

Ein beheizter Wintergarten bietet sich aufgrund mehrerer Faktoren für die Wertsteigerung Ihrer Immobilie an. Der Immobilienwert steigt immer mit der vorhandenen Wohnfläche. Da Wintergärten ein geschlossener Anbau sind, erhalten Sie noch einige Quadratmeter hinzu, die Sie beim Verkauf in den Preis oder beim Vermieten integrieren. Je nach verfügbarem Platz lässt sich somit ein bedeutsamer Teil des Grundstücks effektiv nutzen.

Wintergarten

Ein weiterer Faktor ist die Luxuriösität. Beheizte Wintergärten sind eine Erweiterung des Hauses in die Natur. In Kombination mit den typisch verbauten Fenstern, die bis zum Boden reichen, ist der Garten selbst im Winter zum Greifen nah. Wird er dazu noch beheizt, erhalten Sie einen attraktiven Aufenthaltsraum über das ganze Jahr, der sich ebenfalls zum Überwintern von Pflanzen anbietet. Bestimmte Punkte sollten Sie bei der Planung beachten.

Planung

Ein beheizter Wintergarten unterscheidet sich von einem Kaltwintergarten primär durch die integrierte Heizmöglichkeit. Sie ermöglicht die Nutzung des Anbaus über die kalte Jahreszeit. Die Planung ist aus diesem Grund umfangreicher, da es sich nicht einfach nur um ein Gerüst inklusive Fenster, Türen und Boden handelt. Sie benötigen zudem eine umfangreiche Wärmedämmung, besonders durch isolierte Fenster, und die Heizung. Die folgenden Möglichkeiten stehen Ihnen dabei zur Verfügung:

  • Fußbodenheizung (Klassiker)
  • Konvektionsheizkörper (bspw. Bodenkanalheizung)
  • Infrarot-Heizstrahler
  • Heizscheiben
  • Luft-Luft-Wärmepumpen
  • Solarheizungen

Da der Einbau einer Heizung in vielen Fällen nicht ohne Fachwissen möglich ist, sollten Sie sich an einen Profi wenden. Der Wert des Hauses erhöht sich deutlich durch die Bauqualität. DIY-Lösungen sind für beheizbare Wintergärten nicht immer empfehlenswert.

Tipp: Vergessen Sie nicht, sich über eine Baugenehmigung für einen Wohnwintergarten oder andere Projekte in diesem Ratgeber bei Ihrer Gemeinde zu informieren. Je nach Größe und Zweck ist eine Genehmigung für den Wintergarten notwendig.

4. Die Räumlichkeiten möglichst umfassend barrierearm machen

Thematik

Barrierearme Räumlichkeiten sind für viele Hausbesitzer interessant, um eine Wertsteigerung zu erzielen. Vor allem bei Mietimmobilien ist die Barrierefreiheit häufig ein wichtiger Punkt, da speziell Menschen mit Bewegungseinschränkungen nach einem geeigneten Objekt suchen. Zu diesen gehören:

  • Senioren
  • langjährige Mieter
  • Behinderte

Behindertengerechtes Badezimmer

Sie sind auf barrierefreie Räumlichkeiten angewiesen, um ihren Lebensalltag so effektiv wie möglich erleben zu können. Wenn Sie Ihr Haus barrierearm umgestalten, wirkt sich das positiv auf die Attraktivität und den Wert des Objekts aus. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, die Räumlichkeiten barrierearm umzugestalten, die wir Ihnen vorstellen.

Möglichkeiten

Bei der Umsetzung barrierearmer Räumlichkeiten gibt es einen großen Unterschied zu barrierefreien Maßnahmen. Die barrierearme Umgestaltung ist nicht so umfangreich, lässt sich dafür aber kostengünstiger umsetzen. Große Renovierungen nach den Vorgaben des barrierefreien Bauens gehören nicht dazu. Ein Beispiel sind kleine Treppen mit zwei bis drei Stufen. Diese können einfach mit einer Rampe ausgestattet werden, um den Zugang zu erleichtern. Ebenso einfach lassen sich Türschwellen beseitigen, die ein typisches Hindernis in Wohnräumlichkeiten darstellen. Zu den weiteren Möglichkeiten gehören:

  • höhenverstellbare Küchenelemente integrieren (speziell für Rollstuhlfahrer)
  • Türklingel und Innenstation tiefer platzieren
  • Briefkasten leichter erreichbar machen
  • Bäder mit rutschfesten Böden ausstatten
  • Haltegriffe für Dusche, Badewanne und Toilette integrieren
  • Türen erweitern
  • enge Winkel in Räumen und Fluren vermeiden

Das sind nur einige der Möglichkeiten, mit denen Sie die Räumlichkeiten barrierearm umgestalten können. Selbst im Garten können Sie auf diese zugreifen, zum Beispiel wenn Sie Hochbeete mit Unterfahrplatz einrichten oder darauf achten, dass alle Wege eben und nicht zu eng sind.

Hinweis: Es kann vorkommen, dass ein potentieller Mieter eine Erlaubnis von Ihnen zur barrierefreien Umgestaltung des Objekts entsprechend des § 554a BGB a.F. (Barrierefreiheit) wünscht. Dabei handelt es sich um die Erlaubnis, die Sie Ihrem Mieter erteilen, damit dieser die Änderungen selbst umsetzen kann.

5. Die Dämmung der Gebäudeaußenhülle erhöhen

Überblick

Um das Haus dauerhaft vor der Witterung zu schützen und effektiv zu isolieren, ist neben einem frischen Fassadenanstrich immer die Dämmung der Gebäudeaußenhülle wichtig. Eine zu schwache Dämmung sorgt für einen erhöhten Energieverlust, was sich negativ auf den Immobilienwert auswirkt, da die Bewohner deutlich mehr Heizkosten aufwenden müssen. Besonders bei älteren Häusern ist diese Maßnahme sinnvoll, um eine Wertsteigerung zu erzielen.

Faktoren

Eine effektive Dämmung schützt im Winter vor Kälte und sorgt dafür, dass die Wärme nicht nach außen zieht, während im Sommer intensive Hitze verhindert wird. Aus diesem Grund ist die richtige Umsetzung notwendig, um diese Effekte zu erzielen. Idealerweise verfügt das Haus über einen U-Wert von 0,24 W/(m²K), höher sollte er nicht sein. Schon eine Erhöhung der Dämmschicht ermöglicht die Reduzierung des U-Werts. Bestimmte Dämmschichthöhen sind mindestens dafür erforderlich:

  • Dach: 20 cm
  • Außendämmung: 8 cm
  • Innendämmung: 6 – 8 cm

Fassadendämmung

Eine Dämmung von Innen für die Außenhülle des Hauses kommt zum Einsatz, wenn die Fassade nicht erneuert werden kann, beispielsweise wenn sie unter Denkmalschutz steht. Weiterhin müssen Sie darauf achten, dass Sie die Dämmschichterhöhung nicht selbst durchführen sollten, damit keine Lücken entstehen.

6. Das Dach anheben und/oder den Dachboden vollständig ausbauen

Einblick

Mehr Platz wirkt sich positiv auf eine mögliche Wertsteigerung im Haus aus. Aus diesem Grund sollten Sie über eine Erhöhung des Daches nachdenken, um genügend Raum im Dachboden für weitere Zimmer zu schaffen. Auf diese Weise erhöht sich der Immobilienwert, da Sie deutlich mehr Ausbaumöglichkeiten zur Verfügung haben. Damit das Projekt effektiv gelingt, müssen Sie bestimmte

Wichtige Punkte

Essentiell für die Anhebung des Daches ist eine Baugenehmigung erforderlich. Abhängig von der Lage, dem Zustand und weiteren Faktoren wie beispielsweise den in Ihrer Nachbarschaft liegenden Bauvorschriften ist eine Dacherhöhung möglich oder nicht. Um das Dach anzuheben, müssen Sie einen Statiker beziehungsweise Architekten kontaktieren, der mit Ihnen die einzelnen Schritte durchnimmt. Da eine moderne Dachanhebung komplett über Hydrauliksysteme funktioniert, muss das Dach dafür nicht einmal abgebaut werden, was die Kosten effektiv verringert. In den meisten Fällen stehen Ihnen die folgenden Höhen zur Verfügung:

  • minimal: 50 cm
  • maximal 150 cm

Zu den typischen Eigenleistungen gehört die Freilegung der Dachbalken, damit diese erreichbar sind. Nach der Anhebung wird der Kniestock neu aufgemauert und das Dach mit dem Haus verbunden. An sich ist es kein schwieriger Prozess, der zudem durch die modernen Methoden häufig günstiger ausfällt als viele Hausbesitzer denken.

Dachboden ausbauen

Nach der Anhebung des Dachstuhls können Sie den Dachboden nach Belieben ausbauen, wie Sie möchten. Sie können beispielsweise eine eigene Wohnung für Ihre Kinder oder einen großen Hobbyraum daraus machen. Dafür benötigen Sie ebenfalls eine Genehmigung, wenn es zu einer Nutzungsänderung kommt. Dazu gehört beispielsweise der Ausbau zu einer Wohnung. Informieren Sie sich daher im Voraus, was möglich ist und was nicht.

7. Im Keller eine Einliegerwohnung einrichten

Grundgedanke

Eine Einliegerwohnung ist eine weitere Wohnung in einem Einfamilienhaus, die von außen über einen eigenen Zugang erreichbar ist. Sie muss nicht mit dem Rest des Hauses verbunden sein oder eine Möglichkeit zum Abschließen haben, damit der Hausbesitzer nicht ohne Genehmigung des Mieters diesen Teil des Hauses betreten darf. Einliegerwohnungen bieten sich vor allem für Langzeitbesitzer recht gut an, um den Immobilienwert zu erhöhen. Einliegerwohnungen werden vermietet, wodurch eine weitere Einnahmequelle zur Verfügung steht.

Einliegerwohnung richtig planen

Falls Sie eine Einliegerwohnung vermieten und nicht selbst nutzen wollen, benötigen Sie eine Baugenehmigung, da sie bestimmte Voraussetzungen erfüllen muss. Zu diesen gehören:

  • sicher abschließbar
  • separater Wasserzähler
  • separater Stromkreis mit Sicherungskasten
  • Mindestraumhöhe: 230 cm
  • mindestens 10 % Fensterfläche
  • Fluchtweg

Das sind die baulichen Vorrausetzungen. Weiterhin sollte die Einliegerwohnung über eine ausreichende Dämmung, Schallisolierung und notwendige Annehmlichkeiten wie ein voll ausgestattetes Bad und natürlich einem ansprechenden Ambiente verfügen. Je attraktiver die Einliegerwohnung, desto höher fällt der Endwert aus.

8. Zukunftssichere Smart-Home-Technik integrieren

Smart-Home-Technik nutzen

Smart-Homes werden immer populärer, da sie den Alltag erleichtern, die Sicherheit erhöhen und sich individuell anpassen lassen. Wird ein Haus mit Smart-Home-Systemen ausgestattet, steigt der Immobilienwert, da viele moderne Familien und Interessierte großen Wert darauflegen. Smart-Home-Technik ist nicht mehr kompliziert und lässt sich daher mit geringem Aufwand nachrüsten, um den Immobilienwert anzuheben.

Smart Home

Smart-Home planen

Die Möglichkeiten bei der Umsetzung eines Smart-Home-Systems sind umfangreich. Abhängig vom gewünschten System, bieten sich verschiedene Komponenten unterschiedlichster Hersteller an. Aus diesem Grund ist eine intensive Planung wichtig, um die verschiedenen Räumlichkeiten und das Grundstück selber mit dem Smart-Home-System auszustatten. Zu den wichtigsten Komponenten gehören:

  • Smart-Hub als Steuerzentrale
  • Komponenten wie Überwachungskameras, Türöffner oder Lichtschalter
  • Steuerungsgeräte wie Smart-Displays oder Wandkonsolen

Der Hub wird so platziert, dass er ideal mit den anderen Komponenten agieren kann. Extender und WiFi-Steckdosen helfen dabei, um das Signal des Hubs zu verstärken. Wird das Haus klug über diese Komponenten vernetzt, lässt sich das Smart-Home effektiv nutzen. Smarte Steckdosen bieten sich zudem für einzelne Geräte wie Lampen an, ohne dass ein Hub notwendig ist. Auf diese Weise wird Smart-Home-Technik zu einem Highlight des Hauses.

9. Das Haus E-Auto-tauglich machen

Einblick

E-Autos sind für viele Menschen bereits essentiell im Alltag, um negative Auswirkungen auf die Umwelt zu verringern. Aus diesem Grund ist die Ausstattung mit einer Ladestation eine hervorragende Idee, um eine Wertsteigerung Ihres Gebäudes inklusive Grundstück zu erzielen. Durch eine Ladestation können je nach Umfang mehrere E-Fahrzeuge zur gleichen Zeit aufgeladen werden, was es noch effektiver macht. Gerade in Gegenden, in denen E-Fahrzeuge besonders effektiv sind, bietet sich ein E-Car-taugliches Haus an, was sich positiv auf den Gesamtwert auswirkt. Es gibt verschiedene Punkte, die Sie bei der Planung einer zukunftssicheren Ladestation beachten müssen.

Planung

Haben Sie sich dafür entschieden, Ihr Haus oder Grundstück zukunftssicher mit einer Ladestation für E-Fahrzeuge auszustatten, müssen Sie die richtige wählen. Abhängig ist diese von einer Vielzahl von Faktoren, die in die Planung mit einfließen:

Ladeleistung: Sie gibt an, wie schnell die Station braucht, um den Akku des Fahrzeugs aufzuladen. Im Durchschnitt verfügen die Modelle über eine Ladeleistung von 3,5 bis 25 kW. Je höher die Ladeleistung, desto schneller ist der Akku wieder voll. Die Ladezeit berechnen Sie, indem Sie die Batteriekapazität des Fahrzeugs durch die Ladeleistung der Station dividieren. Hat das Auto beispielweise eine Kapazität von 85 kWh und die Station eine Leistung von 3,7 kW, müssen Sie mit einer Ladezeit von etwa 23 Stunden rechnen.

E-Auto aufladen

Steckertyp: Es gibt 3 verschiedene Steckertypen, die Sie mit den verwendeten Fahrzeugen abgleichen müssen. Zu diesen gehören Typ 1 und 2. Typ 1 kommt primär für amerikanische und asiatische Modelle zum Einsatz, während Typ 2 der europäische Standard ist.

Steckeranzahl: Ladestationen bieten in den meisten Fällen 1 bis 2 Stecker in unterschiedlichen Typen, die kompatibel mit dem Fahrzeug sein müssen. Soll mehr als ein Fahrzeug zur gleichen Zeit aufgeladen werden, sind doppelte Stecker essentiell.

Photovoltaikanlagenkompatibilität: Sie können die Ladestation über Ihre PV-Anlage nutzen, wodurch ausschließlich der eigens erzeugte Strom zum Einsatz kommt. In Kombination mit einer PV-Anlage erhöht sich der Immobilienwert deutlich, da Sie Ihre Fahrzeuge bis zu einem gewissen Punkt mit Solarenergie betreiben können.

Smart-System: Modellabhängig können Sie die Ladestation in Ihr Smart Home integrieren. Wie oben beschrieben lassen sich kompatible Geräte über das System per Sprachbefehl oder App nutzen, solange sie für diese geeignet sind.

Haben Sie ein passendes Modell ausgesucht, fehlt nur noch die Installation. Diese muss immer durch einen Elektro-Fachbetrieb geschehen, damit es während der Ladung nicht zu Problemen kommt. Sie können einen Teil übernehmen, indem Sie die Ladestation an einem günstigen Ort bereits montieren. Der Elektriker kümmert sich dann um den Rest. Falls Sie einen großen Fuhrpark besitzen, können Sie natürlich mehr als eine Ladestation aufbauen.

Tipp: Ladestationen für E-Bikes sind ebenfalls empfehlenswert, da sie sich positiv auf den Preis des Grundstücks auswirken. Mit dem verstärkten Blick auf umweltfreundliche Alternativen und der steigenden Popularität von Elektrofahrrädern sind die Ladestationen eine sinnvolle Ergänzung.

10. Den Vor- und den Hauptgarten attraktiv gestalten

Einblick

Gärten gehören für viele zu den Must-haves einer Immobilie. Sie bieten sich zum Entspannen, für die Gartenarbeit und Freizeitaktivitäten an. Selbst für die Wertsteigerung sind Gärten effektiv, da sie je nach Umfang und Gepflegtheit den Immobilienpreis um 15 bis 18 Prozent steigern können. Bekannt ist diese mögliche Wertsteigerung unter dem Namen „Garteneffekt“. Vor allem eine gepflegte und attraktive Gestaltung wirken sich positiv auf den Preis aus.

Wertsteigerung im und am Haus

Möglichkeiten zur Gestaltung

Um den Vor- und Hauptgarten attraktiv zu gestalten, bietet sich nicht nur schön gepflegte Rasenflächen, Blumenbeete, Gartenhäuser und Terrassen an. Luxus im Garten und ein zum Haus oder der Nachbarschaft passender Garten wirken sich effektiv auf den Grundstücks- und Immobilienwert aus. Die folgende Liste versorgt Sie mit Ideen, wie Sie Ihre Gärten interessant und ansehnlich gestalten können:

  • Pools, Springbrunnen und Teiche integrieren
  • Einfriedungen ausbauen
  • ansprechende Werkzeugschuppen errichten
  • robuste Gartenhäuser zur Ausstellung von Zierpflanzen oder zum Anbau von Gemüse und Obst errichten
  • Themengärten anlegen, bspw. englische, japanische oder Barockgärten
  • Sitzmöglichkeiten verwenden
  • Sonnendecks aufbauen
  • begrünte Durchgänge schaffen
  • Dekorationen wie Statuen, Vogelbäder oder Kunstobjekte integrieren
  • schattenspendende Bäume pflanzen

Wichtig ist, dass der Garten immer gut gepflegt ist und sich die Pflege nicht als zu großer Aufwand herausstellt. Der Garten sollte logisch aufgebaut sein, damit Interessierte nicht mit der Gartenarbeit überfordert sind.

Tipp: Falls Sie ein beheiztes Gartenhaus im Blick haben, müssen Sie dafür nicht auf den Strom aus der Steckdose zurückgreifen. Solarheizungen für Gartenhäuser sind ideal, um über das gesamte Jahr ausreichend eigenständig erzeugte Energie und somit Wärme für Ihre Gartenprojekte zur Verfügung zu stellen.

11. Die Fassade neu streichen

Grundgedanke

Die Fassade ist eines der ersten Elemente, was Interessierte an der Mobilie schon von Weitem sehen. Sie ist der erste Eindruck des Hauses und kann nicht nur eine Kaufentscheidung vom ersten Moment an beeinflussen. Eine aufgefrischte Fassade erhöht das Interesse an der Immobilie und zugleich den Wert um einige Prozent. Warum? Ein frischer Fassadenanstrich stellt eine essentielle Schutzschicht für das Gebäude vor Witterungseinflüssen dar. Das heißt, je älter die Fassade ist oder je stärker sie vernachlässigt wurde, desto mehr Probleme entstehen:

  • Bausubstanz leidet
  • ineffektive Wärmedämmung

Ihre Immobilie verliert dadurch nicht nur an Wert, Sie müssen zusätzlich mehr Geld in notwendige Restaurationen stecken und höhere Energiekosten tolerieren. Glücklicherweise lässt sich der Fassadenanstrich auf eigene Weise durchführen. Den Ablauf erklären wir Ihnen.

Fassadenanstrich: Ablauf

1. Tragfähigkeit prüfen: Bevor Sie mit dem Fassadenanstrich beginnen können, müssen Sie die Tragfähigkeit prüfen. Streichen Sie dafür über die Fassade. Bleiben Farbreste hängen oder blättert sie bereits ab, müssen Sie unbedingt den Anstrich vornehmen.

2. Untergrund vorbereiten und ausbessern: Für die Vorbereitung wird die Fassade gereinigt, Löcher und Risse ausgebessert. Für die Reinigung wird ein Hochdruckreiniger verwendet, Ausbesserungen erfolgen mit feuchtigkeitsbeständigen Putzen.

3. Grundierung auftragen: Vergessen Sie die Grundierung nicht, wenn die Fassade Feuchtigkeit aufsaugt. Dafür feuchten Sie einen Schwamm an und fahren einmal über die Wand. Zieht das Wasser schnell ein, muss eine Grundierung her. Diese nach Herstellerangaben auftragen und gut durchtrocknen lassen.

4. Streichen: Zu guter Letzt fehlt nur noch der Anstrich. Für diesen beginnen Sie an den Ecken, Kanten und um die Fenster und Türen herum. Auf diese Weise sorgen Sie dafür, dass es nicht zu Unregelmäßigkeiten kommt, die sich nachher negativ auf die Fassade auswirken. Anschließend wird die ausgewählte Fassadenfarbe mit Wasser verdünnt (nach Herstellerangaben) und großzügig für den Grundanstrich aufgetragen. Trocknen lassen und wiederholen, falls keine deckende Wirkung zustande kommt. Der letzte Anstrich erfolgt mit unverdünnter Fassadenfarbe von rechts nach links nass in nass. Das ermöglicht die höchste Deckkraft.

Hinweis: Falls Ihr Haus unter Denkmalschutz steht, dürfen Sie die Fassade nicht ohne Genehmigung der Denkmalschutzbehörde streichen. Kontaktieren Sie diese vorsichtshalber, damit es im Nachhinein nicht zu Problemen kommt.

12. Luxuriöse Installationen zwischen Pool und Sauna integrieren

Einblick

Viele Häuser lassen sich beachtlich im Wert steigern, wenn sie mehr Luxus bieten. Dabei muss das Haus selbst nicht einmal besonders luxuriös sein. Solange es sich erweitern lässt, ist eine Wertsteigerung nicht weit entfernt. Glücklicherweise benötigen Sie für einige Dinge nicht einmal viel freien Platz. Wichtig ist nur, dass Sie genau planen, wie Sie den Luxus integrieren, damit es nicht das Gesamtbild des Gebäudes zerstört.

Pool am Haus

Luxuriöse Erweiterungsmöglichkeiten

Die Luxus-Erweiterungsmöglichkeiten ermöglichen die Anpassung des Hauses auf kreative Weise, um mehr Raum zu schaffen oder neue Aktivitäten beziehungsweise Wellness-Highlights zu integrieren. Zu den Klassikern auf vielen Grundstücken gehören Pools und Whirlpools, die sich individuell integrieren lassen. Ein fest installierter Pool erhöht den Immobilienwert spürbar, ein Whirlpool nur etwas. Falls es sich nicht um einen reinen Whirlpool für den Außenbereich handelt, ist eine Badewanne mit Whirlpool-Funktionen empfehlenswert. Natürlich gibt es noch andere Ausstattungsmöglichkeiten, um den Luxus im eigenen Haus zu erhöhen:

  • Sauna
  • Dampfbad
  • Weinkeller oder Weintemperierschrank
  • Bar für außen oder innen
  • Fitnessstudio
  • Heimkino
  • Gaming Room
  • Atelier
  • Gartenhaus zum Wohnen
  • Sonnendach
  • Ankleidezimmer anstelle eines Kleiderschranks
  • Panorama-Fenster
  • Kamin
  • Bibliothek
  • großer Springbrunnen

Sauna im Haus

Natürlich gibt es noch andere Luxus-Dinge, die Sie integrieren können. Solche Erweiterungen sind immer ein Blickfang und können sich deutlich auf den Wert des Grundstücks und Hauses auswirken. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Zusammenfassung und Fazit

Wie Sie sehen, lohnen sich Maßnahmen zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie und des Grundstücks langfristig. Aufgrund der zahlreichen Methoden finden sich verschiedene Möglichkeiten für eigentlich jedes Haus. Genau das macht sie so effektiv. Es können problemlos mehrere Maßnahmen genutzt und so die Wertsteigerung erhöht werden, was vor allem bei älteren Gebäuden hilfreich sein kann, um einen attraktiven Verkaufspreis zu erhalten. Es sollte dennoch bei den Maßnahmen auf die eigene finanzielle Liquidität geachtet werden, da es sonst schnell zu Engpässen kommen kann. Solange Sie exakt abwägen, welche Maßnahmen für Ihr Gebäude am besten geeignet sind und diese klug umsetzen, können Sie sich am Ende über einen höheren Verkaufspreis freuen.

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