Rhododendron umpflanzen – die beste Zeit

Rhododendron umpflanzen - die beste Zeit

Rhododendron muss umgepflanzt  werden, im Kübel regelmäßig. Im Garten auch recht oft: Der Standort bietet zu wenig oder zu viel Licht, ist optimal und zwei vergnügte Rhododendren wachsen völlig ineinander, und so weiter – es gibt viele Gründe, Rhododendren im Garten an einen anderen Platz umzusetzen.

Kübel-Rhododendren müssen umgepflanzt werden, sobald der Kübel zu klein wird. Auch im Garten kommt es nicht gerade selten vor, dass ein Rhododendron umgepflanzt werden muss. Wenn die Wuchskraft unterschätzt wird, wachsen Rhododendren nach ein paar Jahren ineinander, manchmal stimmt auch der Standort nicht, dann haben sich vielleicht schon Krankheiten ausgebreitet.

Kübel-Rhododendren

Die Zeit für einen größeren Kübel ist gekommen, wenn der Wurzelraum zu eng wird. Der Wurzelraum wird zu eng, wenn mehr Wurzeln als Erde im Topf sind, das können Sie meist daran erkennen, dass schon Wurzeln aus dem Abflussloch ragen.

Das ist beim Umpflanzen zu beachten:

  • frisch gekauften Rhododendron umgepflanzen, wenn Topf zu klein ist und Substrat nicht vertrauenswürdig wirkt
  • Neuen Kübel samt Substrat (befeuchten) und Drainage vorbereiten
  • Er sollte einen 2 bis 4 cm größeren Durchmesser als der alte Kübel haben
  • Rhododendron aus dem alten Topf nehmen und Wurzel ansehen
  • ist kreisförmiger Wuchs vorhanden, Wurzelkörper mit dem Messer senkrecht anritzen
  • Rhododendron laufender Kultur wird im Frühjahr kurz vor Start ins Wachstum umgesetzt
  • Rhododendren werden auch „umgepflanzt“ mit Erdaustausch in den gleichen Topf

Garten-Rhododendren

So setzen Sie den Rhododendron im Garten an einen anderen Platz:

Die gute Nachricht zuerst: Rhododendren wurzeln sehr flach und können deshalb auch in fortgeschrittenem Alter problemlos umgepflanzt werden. Umpflanzen können Sie am besten im Frühjahr, im Mai nach den Eisheiligen.

Wenn es wegen Pilzen/Krankheiten nicht anders geht, kann bis zum Herbst umgepflanzt werden. Dann so früh wie möglich, bis zum Winter ev. nicht gut eingewurzelte/ausgereifte Pflanzen brauchen Winterschutz. Boden gut vorbereiten, vor allem, wenn der Boden am alten Standort der Grund für das Umpflanzen ist.

Also pH-Wert senken oder Wasserspeicherfähigkeit/-durchlässigkeit erhöhen oder Nährstoffgehalt auf den Rhododendron einstellen. Neues Pflanzloch graben, unten etwas Kompost hineingeben und Erde gut durchfeuchten. Alten Standort gut wässern, feuchte Erde lässt sich besser bearbeiten.

Um den Rhododendron herum einen Graben mit Durchmesser zwei Drittel Rhododendron-Höhe buddeln. Wenn die Wurzeln freigelegt sind, möglichst weit unten/außen die dicksten Wurzeln abstechen. Dann ziehen, am besten zu zweit oder zu dritt, dabei vorsichtig ruckeln, sodass die Feinwurzeln möglichst tief abreissen. Der befreite Rhododendron muss ev. behandelt werden, bei Befall mit Wurzelschädlingen wird die Wurzel von Erde befreit und abgewaschen.

Rhododendron mit Wurzelfäule bekommen einen Wurzelschnitt, bis jede faule Stelle weggeschnitten ist. Diese Pflanzen müssen nach dem Einpflanzen auch oben geschnitten werden, damit die reduzierte Wurzel die Versorgung schafft. Wird wegen Nässe/Pilzbefall umgepflanzt, muss der Rhododendron von allen befallenen Pflanzenteilen befreit werden.

Ein wurzelnackter Rhododendren ist empfindlich und sollte sofort wieder eingepflanzt werden. Einfach nur zu eng gesetzte Rhododendren werden schlicht ausgebuddelt und umgesetzt. Diesmal im richtigen Abstand, berechnet nach endgültiger Größe.

Schwachwüchsige Sorten (Japanische Azaleen, Yakushimanum-Hybriden) bekommen um 50 cm Abstand, laubabwerfende Azaleen 80 cm und starkwüchsige Sorten 1 Meter.

Rhododendron im Garten

Tipp: Achten Sie darauf, in der Höhe zu pflanzen, in der die Wurzel am alten Standort saß. Pflanzen mögen es überhaupt nicht, wenn das Stammholz eingegraben wird oder wenn Teile der Wurzeln frei liegen, Sie würden sich das nächste Problem eingraben.

Rhododendron angießen

Der Rhododendron im Garten wurde in ein Pflanzloch gesetzt, dass vorher samt Umfeld gut durchfeuchtet wurde. Wenn Sie Kompost unten ins Pflanzloch gegeben haben, haben Sie genug Aushub übrig, um rund um den Rhododendronwurzel einen kleinen Gießrand (Mini-Wall) zu formen. Der Rhododendron wird nach dem Pflanzen einmal gut und kräftig gegossen; wenn Hitze zu erwarten ist, können Sie die Fläche im Gießrand mit Laubmulche auffüllen und gut durchfeuchten.

Der Kübel-Rhododendren wird in einen neuen Kübel mit etwas gut durchfeuchtetem Substrat eingesetzt, dann wird der Kübel mit feuchtem Substrat aufgefüllt. Am nächsten Tag, wenn sich die Feuchtigkeit im Substrat gleichmäßig verteilt hat, wird der Rhododendron einmal kräftig angegossen, mit einer Gießkanne, deren Tülle lauter recht kräftige Wasserstrahle durchlässt, solange, bis unten aus dem Abflussloch Wasser kommt. Dieses Wasser muss (ev. mehrfach) aus dem Untersatz entfernt werden, nach dem Angießen gibt es erst wieder Wasser, wenn die Kübel-Erde an der Oberfläche abgetrocknet ist (nicht mehr an der Fingerspitze kleben bleibt).

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