So einfach: 15 Hausmittel gegen Falten – was der Haut gut tut

Hausmittel gegen Falten

Stress vermeiden und möglichst nicht rauchen: Viele Empfehlungen gegen Falten liegen auf der Hand. Was aber kann darüber hinaus noch helfen, um die unliebsamen Furchen zu minimieren und das Gesicht jugendlich glatt zu erhalten?

Hilfe gegen Falten – ganz einfach

Die folgenden 15 Tipps gegen Falten bieten Ihnen zahlreiche Anregungen, die jeder unabhängig vom Volumen des Geldbeutels in seinen Alltag integrieren kann. Es geht nicht um fertig zu kaufende Cremes und Tinkturen, sondern viel mehr um das Wissen dahinter. Deshalb sind naturgemäß viele Punkte enthalten, die allgemein zum gesunden Leben dazugehören. Diese sind allerdings alles andere als „abgedroschen“, sondern stellen die Basis einer schönen Haut dar – und wirken langfristig gegen Falten deutlich besser als die vielversprechendsten Produktinnovationen. Ohne eine Zutat geht es jedoch kaum: Regelmäßigkeit. Keine der hier genannten Strategien funktioniert durch einmalige Anwendung. Wie so oft im Leben ist konsequentes „Dranbleiben“ vonnöten. Da keiner der Tipps aber wehtut und weder viel Geld noch Zeit kostet, sollte das jedoch kein Problem darstellen.

Tipps gegen Falten

Nährstoffreich essen

Natürlich darf auch mal der Burger oder die Chipstüte vorkommen. Wer jedoch beim Großteil seiner Nahrung auf nützliche Inhaltsstoffe achtet, ist hinsichtlich „Anti Aging“ schon auf der sicheren Seite. Dazu gehören:

Obst

  • vitaminreiche Lebensmittel wie Obst und Gemüse (möglichst frisch oder in Tiefkühlqualität)
  • sogenannte Superfoods mit hohem Gehalt an Antioxidantien (etwa Goji-Beeren)
  • ausreichend Protein (wichtig unter anderem für die Kollagensynthese, also kurz gesagt für ein straffes Bindegewebe im gesamten Körper und damit auch im Gesicht)
  • Vitamin C (erwiesenermaßen wirksam zur Faltenbekämpfung)
  • gesunde Fettsäuren, vor allem Omega 3 (zu finden beispielsweise in Fisch oder Leinöl)

Insgesamt sollte der Fokus auf natürlichen Lebensmitteln liegen – das sind alle, die in etwa so in der Natur wachsen, wie sie später gekauft werden. Auf eine Tütensuppe trifft das zum Beispiel nicht zu. Sie gehört zu den stark verarbeiteten Lebensmitteln, die gemeinhin ärmer an Vitalstoffen sind und zudem die gesunde Säure-Basen-Balance des Körpers stören.

Gesichtsmuskeln

Bestimmt trainieren auch Sie Ihren Bauch, die Beine oder Ihre Arme: All diese Muskeln lassen sich durch gezielte Übungen wunderbar formen – und zwar selbst im fortgeschrittenen Alter noch. Wieso sollte es mit dem Gesicht anders aussehen? Auch hier befinden sich zahlreiche Muskelgruppen, die für unterschiedliche Bewegungen verantwortlich sind. Gesichtsmuskel-Training erfreut sich daher seit einigen Jahren immer größerer Beliebtheit. In Büchern, Kursen oder auch online finden sich unterschiedlichste kleine Workouts, die sich gut in der Pause oder vor dem Zubettgehen durchführen lassen. Für alle Gesichtspartien haben Experten bestimmte Übungen kreiert, die die jeweilige Muskulatur auf besondere Weise stimulieren. Mit beständigem Training erfolgt ein Straffungseffekt ebenso wie beim disziplinierten Beintraining. Grund: Der Muskel gewinnt an Volumen und füllt dadurch die Haut auf.

Sonnenschutz

90 Prozent aller Falten werden durch Sonnenstrahlung verursacht. Grund genug, noch einmal über Lichtschutz nachzudenken. Wichtig ist hierbei: Packen Sie die schützenden Cremes nicht nur im Urlaub oder beim Sonnenbaden aus. Wer Falten vorbeugen möchte, sollte täglich einen wirksamen Lichtschutzfilter von mindestens 30 auf allen Hautpartien tragen, die tagsüber unbedeckt sind – vorzugsweise also Gesicht, Hals und Dekolletee. Das gilt ebenso an trüben Tagen, da die UV-Strahlung auch dann vorhanden ist, wenn wir sie nicht bewusst wahrnehmen. Im Hochsommer ist es ratsam, das Sonnenbaden nicht zu übertreiben – auch mit ausreichendem LSF. Folgerichtig wirkt selbst der kürzeste Solariumbesuch kontraproduktiv für eine faltenfreie Haut. Besser: Selbstbräuner und Vitamin-D als Nahrungsergänzung.

Sonnenschutz

Tipp: Zum guten Rundum-Sonnenschutz gehört auch eine hochwertige Sonnenbrille. Denn die meisten Cremes mit Lichtschutzfaktor werden nicht auf Ober- und Unterlid aufgetragen. Genau diese besonders zarte Haut benötigt aber extra viel Schutz vor schädlicher UV-Strahlung.

Gesichtsmassagen

Massagen helfen, die Durchblutung anzuregen. Dadurch können gute Nährstoffe besser zu den einzelnen Zellen transportiert werden und Abfallprodukte hingegen finden leichter den Weg nach draußen. Im Gesicht können Sie eine kleine Massage einfach in Ihr morgendliches und/oder abendliches Pflegeritual einbauen, indem Sie die Feuchtigkeitscreme für 1 bis 2 Minuten sanft einmassieren. Alternativ besteht die Möglichkeit, mehrmals wöchentlich viertelstündige Gesichtsmassagen durchzuführen: Benetzen Sie dafür Ihre Haut am besten mit etwas Kokosöl und gleiten Sie mit kreisenden Bewegungen über Ihr Gesicht. Streichen Sie dabei immer aufwärts, also etwa vom Kiefer- in Richtung Wangenknochen, von den äußeren Mundwinkeln über die Nase hinauf bis zur Stirn. Die Augenpartie sparen Sie dabei aus.

Tipp: Kokosöl gilt insgesamt als vorzügliche Anti-Aging-Pflege. Es ist völlig natürlich und enthält zahlreiche Nährstoffe wie Vitamin E, gute Fettsäuren und Antioxidantien – ohne die Haut zusätzlich zu reizen.

Rückenschlafen

Anti-Aging-Experten empfehlen, die Bauch- sowie Seitenlage beim Schlafen zu vermeiden. Grund: Es wird stetiger Druck auf das Gewebe ausgeübt. Wer morgens schon einmal mit zerknautschtem Gesicht oder den typischen V-Falten im Ausschnitt aufgestanden ist, kennt diesen Effekt. Falls Sie auf dem Rücken also ebenso gut schlafen können, sollten Sie diese Position vorziehen. Für große Oberweiten gibt es alternativ spezielle Keilkissen, die den Busen beim Schlafen auf der Seite stützen. Gegen Druckfalten auf der liebsten Schlafseite des Gesichtes hilft das natürlich nicht.

Tipp: Wer auf dem Rücken jedoch schlechter schläft, sollte diesen Ratschlag besser ignorieren. Denn eines der wichtigsten Hilfsmittel gegen Falten bleibt nach wie vor gesunder Schlaf!

Apfelessig

… für Darmgesundheit

Der Darm entscheidet darüber, wie viele der guten Inhaltsstoffe aus der Nahrung auch wirklich vom Körper genutzt werden können. Apfelessig kann die Verdauung fördern. Der regelmäßige Verzehr führt dazu, dass vermehrt „gute Bakterien“ den Darm bevölkern – womit unzählbare gesundheitliche Vorteile verbunden sind, unter anderem schöne glatte Haut. So geht es:

Apfel

  • einen Esslöffel ungefilterten Apfelessig in ein großes Glas mit Wasser geben
  • mit Strohhalm trinken, am besten vor dem Essen (der Strohhalm schützt die Zähne vor der Säure)
  • noch einige Schlucke reines Wasser nachtrinken (um die Säure von Zähnen und Speiseröhre zu entfernen)
  • täglich wiederholen

Haut verwöhnen

Nicht allein die innere, sondern auch die äußere Nahrung der Haut sollte vorwiegend aus wertvollen Inhaltsstoffen bestehen. Deshalb ist es ratsam, weniger auf die Werbeversprechen zu achten, die auf der Vorderseite der Kosmetikverpackungen zu finden sind. Werfen Sie stattdessen lieber einen Blick auf die tatsächlichen Inhaltsstoffe. Toll für glatte Haut: Aloe Vera, Hyaluronsäure und Arganöl. Die guten Anteile sollten zudem in der Auflistung recht weit zu Beginn stehen. Denn je weiter vorne sie aufgeführt sind, desto mehr davon ist tatsächlich im Produkt enthalten.

Tipp: Retinol ist ebenfalls ein sehr effektiver Wirkstoff gegen Falten. Das Vitamin-A-Derivat kann zu Beginn jedoch Reizungen verursachen. Allerdings stellt das keinen Grund zum Aufgeben dar: einfach schrittweise einschleichen.

Mimik und Haltung

Mimik und Haltung haben einen massiven Einfluss auf das Gesicht und insbesondere die dort entstehenden Falten. Deshalb:

  • öfter einmal die Mimik entspannen, etwa durch herzhaftes Gähnen
  • auf eine gerade Haltung achten
  • das Smartphone einmal höher halten, denn der typische Blick nach unten bringt auf Dauer fiese Halsfalten und begünstigt die Bildung eines Doppelkinns

Viel Wasser trinken

Decken Sie jeden Tag Ihren Flüssigkeitsbedarf, indem Sie zwischen zwei und drei Liter Wasser trinken. Zahlreiche wichtige Körperfunktionen hängen von einer ausreichenden Versorgung mit Wasser ab, unter anderem der Stofftransport. Zudem sieht die Haut deutlich praller aus, wenn sie von innen gut hydriert ist.

Wasser

Zucker vermeiden

Zucker macht nicht nur dick und „sauer“, sondern er begünstigt neuesten Erkenntnissen zufolge auch noch Falten. Der Übeltäter heißt Glykation. Kurz gesagt: Ständiger Zuckerkonsum führt über Dauer zu kleinen Entzündungen im Körper, wodurch die Kollagenfasern verkleben. Genau diese Fasern sind aber, vereinfacht gesagt, das Stützgerüst der Haut. Gewähren sie ihr nicht den nötigen Halt, wirkt sie dellig und faltig.

Sanft reinigen

Grundsätzlich ist es sehr wichtig, das Gesicht jeden Abend von Make-Up und Schmutzpartikeln zu befreien. Allerdings kommt es auf die richtige Art an, denn ansonsten begünstigen Sie bei Ihrer täglichen Gesichtsreinigungsroutine eher die Faltenbildung, als diese zu bekämpfen. Achten Sie daher zunächst auf eine lauwarme Wassertemperatur, wenn Sie Ihr Gesicht waschen. Zu kaltes Wasser würde die Poren nicht öffnen, was weder für eine vollständige Reinigung noch zur Aufnahme der anschließenden Gesichtspflege sinnvoll wäre. Heißes Wasser hingegen trocknet die Haut aus. Trockenheit stellt jedoch den Boden dar, auf dem Fältchen sich besonders leicht in das Hautbild einprägen können. Aus diesem Grund sollte auch Ihr Reinigungsprodukt möglichst sanft formuliert sein, das heißt: keine zu starken Tenside, kein Alkohol und möglichst auch kein Parfüm.

DIY-Gesichtsmasken

Einmal wöchentlich eine nährende Maske auf die gereinigte Haut aufzutragen, kann diese wunderbar mit Feuchtigkeit und wertvollen Vitalstoffen versorgen. Statt Fertigprodukte zu kaufen, die häufig auch zahlreiche Konservierungsstoffe und Ähnliches enthalten, können Sie Ihre Anti-Falten-Maske auch problemlos selber herstellen: Viele bereits im Haushalt anwesende Produkte eignen sich, etwa Avocados, Bananen, Quark, Honig oder Grüntee in Bioqualität. Wählen Sie zwei bis drei davon, zerquetschen oder pürieren sie zu einer geschmeidigen Masse und geben diese auf Ihr Gesicht. Für noch mehr Pflege können Sie online auch reines Vitamin E, hochwertige Pflanzenöle und viele weitere Einzelzutaten bestellen, und diese gezielt Ihrer Lieblingsmaske zufügen.

DIY-Gesichtsmasken

Hier zeigen wir Ihnen ein paar tolle Rezepte für Gesichtsmasken zum Selbermachen: DIY-Gesichtsmasken

7 Stunden Schlaf

Es mag abgedroschen klingen, aber Schlaf ist entscheidend für das Hautbild. Aus einfachem Grund: In dieser Zeit findet die Regeneration und Erneuerung aller Körperzellen – also auch der Haut und Kollagenfasern statt. Versuchen Sie deshalb zwischen sieben und neun Stunden zu schlafen, und zwar bei guten Bedingungen: möglichst frischer Luft und kühlen Temperaturen sowie Dunkelheit im Schlafzimmer.

Regelmäßiges Peeling

Ein Peeling entfernt abgestorbene Hautschuppen und lässt dadurch alle Pflegestoffe viel besser eindringen. Außerdem sieht regelmäßig gepeelte Haut einfach frischer und strahlender aus, wodurch das eine oder andere Fältchen gar nicht so auffällt. Neben im Handel erhältlichen mechanischen und enzymatischen Produkten, können Sie auch schnell und einfach Ihr DIY-Peeling herstellen: einfach zwei Esslöffel Zucker mit einem Esslöffel Pflanzenöl und einem Teelöffel Honig verrühren, in kreisenden Bewegungen sanft über das Gesicht reiben und mindestens einmal pro Woche wiederholen.

DIY-Gesichtspeeling

Sie möchten noch mehr Rezepte für DIY-Peelings? Hier gibt es sie: DIY-Gesichtspeeling

Durchblutung anregen

Eine gute Durchblutung trägt entscheidend zum frischen Erscheinungsbild der Haut bei. Zur Anregung können Ganzkörper-Massagen ebenso beitragen wie Wechselduschen und natürlich regelmäßige Bewegung. Der Sport sollte nicht so hart sein, dass dadurch verbissene Zornesfalten entstehen. Moderate körperliche Aktivität mindestens drei Mal pro Woche ist jedoch ein unverzichtbarer Bestandteil jedes Anti-Aging-Programms.

Tipp: Herzhaft lachen und eine möglichst positive Lebenseinstellung tragen ebenfalls zu einer jugendlicheren Ausstrahlung bei!

Lassen Sie sich nicht einreden, Sie seien noch zu jung, um über Falten nachzudenken. Vorbeugen ist um ein Vielfaches effektiver und weniger mühsam als einmal entstandene Furchen kaschieren zu müssen. Schließlich beginnt der Organismus schon ab einem Alter von etwa 24 Jahren mit dem „Abbau“. Nehmen Sie das eine oder andere Fältchen aber nicht zu ernst: Viele Gesichter gewinnen durch diese markanten Prägungen erst an Ausstrahlung!

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here