Trockenbauwand fertig beplankt

Ob als Vorbauwand vor altem Gemäuer, als Wärmeisolierung oder als Raumtrenner: Gipskarton ist in der heutigen Zeit die erste Wahl, wenn es darum geht, eine Decke abzuhängen oder eine neue Wand einzuziehen. Dabei sind Trockenbauwände günstig, leicht, überall aufbaubar und dazu einfach zu konstruieren. Und kommt die Zeit, dass der ehemals geliebte Raumtrenner aus Gipskarton nicht mehr gefällt, ist eine Trockenbauwand ohne großen Bauaufwand schnell und einfach wieder zu entfernen.

Trockenbauwände sind auch für ungeübte Handwerker leicht und einfach zu erstellen. Ein paar Profile an die Wand, Ständer eingezogen und schon können die ersten Gipskartonplatten verschraubt werden. Nur kurze Zeit später ist die Mineralwolle in der Trockenbauwand und die andere Seite verplankt. Was ziemlich einfach klingt, hat jedoch seine kleinen Fallen und Tücken. In dieser Anleitung erfahren Sie alles Wissenswerte über den Aufbau von Trockenbauwänden und welche Fehler zu vermeiden sind, dazu hilfreiche Tipps und Tricks, die das Arbeiten vereinfachen können.

Materialbedarf ermitteln

Der Materialbedarf für eine Trockenbauwand ist recht einfach zu berechnen. Zur Grundkonstruktion gehört zu allererst das UW-Profil, welches sowohl an die Decke, als auch auf den Fußboden geschraubt wird. Die Länge des UW-Profils ist also bei einer einfachen Wand zwei Mal die Breite des Raumes.

Profile für die Errichtung eines Ständerwerks
Profile für die Errichtung eines Ständerwerks

Im nächsten Schritt wird das CW-Profil gebraucht, dieses Profil wird auch als Ständerprofil gezeigt, welches in einem gleichmäßigen Abstand vertikal in die UW-Profile gestellt und mit diesen verbunden wird, zudem als Wandprofil genutzt wird. Der Abstand der CW-Profile richtet sich dabei nach der Breite der Gipskartonplatten.

Berechnung

Ein Wand welche 4,50 m breit und 2,60 m hoch ist soll eingezogen werden. Darin befindet sich eine Tür.

Es werden UW-Profile für den Boden und die Decke benötigt. Für die Decke werden also 2 1/4 Profile benötigt und für den Fußboden ebenfalls. Also muss man 5 Ständerprofile kaufen. Da die Profile in einer Länge von 2 m erhältlich sind und ich mich für eine Profilstärke von 10 cm entschieden haben, kosten die UW-Profile: ca. 5,50 €.

Bevor man die notwendigen CW-Profile anschätzen kann, sollte man sich über die angebotenen Breiten und Höhen der benötigten Gipskartonplatte im nächstgelegenen Baumarkt informieren. In unserem Beispiel haben wir eine Raumhöhe von 2,60 m. Es sind Platten mit 600 mm Breite  x 2600 mm Höhe erhältlich. Bei einer Wandbreite von 4,50 m benötige ich rein rechnerisch 7,5 Platten. Wenn man es sich skizziert erkennt man, dass 7 Platten á 4,10 € ausreichend sind: 28,70 €.

Aufbau der Wand skizzieren
Aufbau der Wand skizzieren

Da die Platten 600 mm breit sind, beträgt der Abstand der CW-Profile für die senkrechten Ständer 550 mm, da auf ein Profil 2 Platten geschraubt werden, also 2,5 cm pro Seite = 55 cm. Da wir im oberen Abschnitt bereits wissen, dass wir 7 Gipskartonplatten anbringen, ergibt es 8 CW-Profil-Ständer. Davon sind 2 Aussteifungsprofile (UA) also 6 CW-Profile á 5,90 = 35,40 €.

Für die Tür werden komplette Türsets angeboten mit 2 UA-Profilen, einem Türsturz, Winkel und Schrauben für ca. 50,00 €.

Übersicht:

  • 5 UW-Profile (100 x 2000 mm) = 5,50 €
  • 7 Gipskartonplatten (12,5 x 600 x 2600 mm) = 28,70 €
  • 6 CW-Profile (100 x 2600 mm) = 35,40 €
  • Türset = 50,00 €
  • Mineralwolle = 45,00 €
  • Schrauben (1000 Stück) = 29,00 €
  • Dichtband (25 m Rolle) = 22,00 €

Gesamtbetrag: 215,60 Euro.

Achtung: Dient die Wand als Raumtrenner, sind zwei Flächen zu verplanken. In einigen Fällen ist es auch ratsam, eine doppelte Beplankung vorzunehmen, hierbei ist die Quadratmeteranzahl anzupassen. Bei allen Flächen sollten bedingt durch Verschnitt mindestens 10% mehr Gipskartonplatten gekauft werden.

Je nach Einsatz werden LW-, UA- und HUT-Profil nach demselben Schema wie CW- und UW-Profile berechnet.

Schrauben gibt es im Pack und werden nicht gesondert berechnet, da man die genaue Anzahl vorher nur schwer abschätzen kann. Als Richtwert wird die Rahmenkonstruktion an Fußboden, Decke und Wand aller 25 cm mit einem Schlagdübel befestigt. Gipskartonplatten werden ca. aller 5 cm mit einer Trockenbauschraube an der Ständerkonstruktion befestigt.

Grundierung, Spachtelmasse und Mineralwolle werden ebenfalls über die Quadratmeteranzahl berechnet.

Das selbstklebende Dichtungsband wird nur auf die Rückseite der Rahmenkonstruktion gebraucht. Die Länge entspricht also zwei Mal der Breite und zwei Mal der Höhe des Raumes.

Ständerwerk mit Trockenbauprofilen
Ständerwerk mit Trockenbauprofilen

Vorüberlegungen

Wenn eine komplett neue Wand eingezogen werden soll, ist die Tür ein wichtiger Teil der Planung. Sie müssen festlegen, welche Breite diese haben soll und die Zargenbreite beim Bau der Wand gleich mit berücksichtigen. Rund um die Tür müssen Sie Aluprofile oder Latten anordnen. Der Rigips hat keinerlei tragende Wirkung, daran kann die Türzarge nicht befestigt werden. Wenn ein viel genutzter Durchgang in der Wand entstehen soll, ist es sogar sinnvoll, die Holzlatten rund um den Rahmen zu doppeln, um eine höhere Stabilität zu erzielen.

Tipp: Machen Sie eine genaue maßstabsgetreue Zeichnung Ihrer Wand mit dem kompletten Innenleben. Dann haben Sie auch später noch die Möglichkeit, die aufrechten Ständer leicht wiederzufinden, wenn Sie einen Hängeschrank oder schwere Bilder aufhängen wollen.

Errichten einer Trockenbauwand

Als Beispiel eines Aufbaus einer Trockenbauwand dient eine Trennwand mit Tür.

  1. Anreißen der neuen Wand

Wasserwage

Zu aller erst legt man den Wandverlauf am Boden des Raumes fest. Dazu nutzt man eine möglichst lange Wasserwaage. Um eine Zwischenwand zu errichten, sollten Sie die Position der Wand zunächst auf dem Boden anzeichnen. Nehmen Sie ein Winkeleisen und legen es mit einem Schenkel an die Wand an, von der die neue Trennwand abgehen soll. Dann ziehen Sie eine Schnur entlang des Winkels, um zu verhindern, dass die Trennwand ihre Richtung verliert. Entlang dieser Schnur können Sie die Position gut einzeichnen. Alternativ können Sie die Position der Wand auch mittels eines Lasermessgerät oder einem Band auf dem Boden festlegen.

Tipp: Darauf zu achten ist, dass der auf dem Boden angezeichnete Wandverlauf parallel zur gegenüberliegenden Wand verläuft. Steht die Wand schief im Raum stört dies zwar nicht die Statik der Wand, sieht jedoch sehr unschön aus.

Ist die Markierung auf dem Boden gesetzt, wird die Linie an den Wänden mit einer Wasserwaage verlängert. Schlussendlich wird die Verbindung der Linie an der Decke vollführt. Mit einem Lot wird überprüft, ob Decken- und Bodenmarkierung genau übereinstimmen. Stimmen die Linien nicht überein, muss eine Messungenauigkeit vorliegen oder es wurde falsch angezeichnet. Eine Korrektur ist zwingend notwendig!

  1. Anbringen des Deckenprofils

An dieser Stelle sei erwähnt, dass der Trockenbau zu zweit einfacher und schneller funktioniert! Mit einem Zollstock, gemeinhin auch ´Schmiege´ genannt, wird nun die Raumbreite gemessen. Dieses Maß wird auf einem CW-Profil angerissen. Mithilfe einer Metallsäge oder besser einer Blechschere, wird das Profil abgelängt. Am einfachsten funktioniert dies, wenn man zuerst die nach oben schauenden Teile des Profils einschneidet, das Profil etwas knickt und danach das Mittelteil durchschneidet. Im Anschluss wird das Dichtband auf den Rücken des Profils geklebt. Mit einem Akkuschrauber werden die Bohrungen im Profil für die Schlagdübel gebohrt. Je eine Bohrung in den hintersten Bereich des Profils, danach wird aller 25 cm eine Bohrung angeraten. Ist dieser Arbeitsschritt erledigt, wird das Profil, so wie es einmal festgeschraubt werden soll, an die Decke gehalten. Durch die Bohrlöcher des Profils werden mit einem Bleistift die Markierungen für die Bohrungen in die Decke auf diese übertragen. Sind mithilfe der Bohrmaschine die Bohrungen in der Decke angebracht, kann nun das Profil mithilfe der Schlagdübel an der Decke befestigt werden.

Wichtig: Werden Decken mit Gipskarton abgehangen, sind nur Schlagdübel zulässig, die einen Metalldübel besitzen! Kunststoffdübel würden bei einem Brand Schmelzen und die Gipskartondecke herab stürzen!

  1. Anbringen des Bodenprofils

Dieselben Arbeitsschritte, die bei dem Deckenprofil ausgeführt wurden, werden nun auf dem Fußboden wiederholt. Nicht zu vergessen ist hierbei der Türbereich. In diesem Bereich wird kein CW-Profil angebracht. Der Fußboden besteht also aus zwei CW-Profil-Teilen. Hierbei ist darauf zu achten, dass bei Türausschnitten die Rohbaumaße verwendet werden!

Tipp: Wenn Sie Aluprofile verwenden, sollten Sie die Profile am Boden und an der Decke jeweils mit Dichtband bekleben. Alu überträgt den Schall sehr gut, daher ist es wichtig, diese Schallbrücke mit Dichtungsband zu unterbrechen. Verwenden Sie dazu keinesfalls dünne Styroporstreifen, denn die würden später bei jedem Schritt in dem Raum quietschen.

  1. Anbringen des Wandprofils

Als Wandprofil wird kein CW-Profil, sondern ein UW-Profil verwendet. Auf die Rückseite des UW-Profils wird Dichtungsband geklebt. Anschließend wird verfahren wie bei dem Boden- und Deckenprofil: setzen der Bohrlöcher in Profil und Wand, danach Befestigung mit Schlagdübeln. Die Profile werden dabei immer mit dem Profilrücken zur Wand hin befestigt.

  1. Verbinden der Profile

Die Profile müssen im Anschluss nun noch in den Eckpunkten miteinander verbunden werden. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten.

Möglichkeit 1: Nieten
Beim Nieten muss zuerst in den Eckpunkten zuerst eine Bohrung durch beide Profile gesetzt werden, anschließend wird eine Niete in die Bohrung gesetzt. Mit einer Nietzange wird die Ecke nun zusammengenietet. Diese Möglichkeit ist äußerst zeitaufwendig, durch die Nieten auch teurer, so verwendet man heutzutage eher Möglichkeit 2.

Möglichkeit 2: Crimpen
Beim Crimpen wird mit einer Verbundzange das Material verbunden. Die Zange verbindet die Profile miteinander in dem sie beide gleichzeitig durchlöchert. Die Blechränder, die dabei entstehen, halten das Profil zusammen.

Blechschere
Blechschere
  1. Setzen der Laibungen für die Tür

Wenn Arbeitsschritt 5 erledigt ist, werden die nächsten beiden UW-Profile zugeschnitten. Diese dienen als Laibungen für die Tür, werden mit dem Rücken zum Türinneren aufgestellt und wieder oben und unten genietet, alternativ mit einer Verbundzange verbunden.

  1. Aussteifungsprofil befestigen

Zwischen beiden UW-Profilen muss nun der Türpfosten befestigt werden. Dazu wird ein UA-Profil verwendet. Auch hier sind wieder die Rohbaumaße zu nutzen. Befestigt wird ein UA-Profil wieder mit Nieten oder der Verbundzange.

  1. Setzen der Ständerwände

Die Ständerwände werden im Anschluss nun gesetzt. Dabei richtet sich der Abstand der UW-Profile wie schon erwähnt nach der Breite der Gipskartonplatte. Sind die Platten zum Beispiel 1250 mm breit, beträgt der Profilabstand 625 mm. Von einer Seite aus angefangen wird nun aller 625 mm ein Ständer in die Wand eingezogen. Das Besondere ist, dass dies auch bei der Tür geschieht. Muss nun ein weiterer Ständer eingebaut werden und liegt das Maß mitten in der Tür, wird dieses nicht ausgelassen, sondern das CW-Profil wird über dem Türausschnitt eingesetzt.

Hinweis: Beim Verschrauben der Konstruktion sollten Sie ebenfalls häufiger einen Winkel anlegen. Selbst wenn Sie die Wasserwaage peinlich genau nutzen, kann doch das Ständerwerk etwas aus dem Winkel geraten. Bevor Sie die Platten auf der ersten Seite anschrauben, sollten Sie das komplette Ständerwerk fertigstellen.

Trockenbauwand mit Tür - Ständerwerk
Trockenbauwand mit Tür – Ständerwerk
  1. Die erste Seite Gipskarton

Die Grundkonstruktion wäre hiermit fertig. Im Anschluss wird die erste Seite der Wand mit Gipskartonplatten verkleidet.

Bevor man dies tut, sollte man sich überlegen, ob schwere Möbel oder Gegenstände einmal an der Wand hängen sollen. Ist dies der Fall, sollte die Wand zweimal beplankt werden, sprich es werden zwei Gipskartonschichten auf jede Seite geschraubt. Dies ist sowohl im Bad als auch im WC und der Küche ratsam.

Sollen besonders schwere Möbel aufgehangen werden, wie etwa in der Küche ein Hängeregal oder im Bad das WC, sollten aus Sicherheitsgründen zwischen den CW-Profilen ca. 2 – 3 cm starke Holzbretter eingezogen werden, in dem Bereich, in dem sich das Möbelstück befindet. Diese Bretter unterstützen die Gipskartonwand, die das Gewicht und den Anpressdruck, der zum Beispiel durch eine sitzende Person auf einem WC entsteht, abzumildern. Die Holzbretter sind nicht zwingend notwendig, doch kann es bei zu starken Lasten an der Wand zu Eindrücken und Dellen in der Wand führen.

Befestigt werden die Gipskartonplatten aller 5 cm mit einer Gipskartonschraube. Da diese ein selbstschneidendes Gewinde besitzen, ist ein Vorbohren nicht nötig. Die Schrauben müssen dabei leicht in den Gipskarton geschraubt werden, sodass sie später noch überspachtelt werden können. Jedoch ist zu tiefes Verschrauben nicht ratsam, da sonst der Gipskarton reißt.

Tiefe der Schrauben
Tiefe der Schrauben

Gipskartonplatte zuschneiden

Muss eine Gipskartonplatte zurechtgeschnitten werden, wird diese auf den Boden gelegt und das Maß angezeichnet. Mit einem Cutter wird im Anschluss der angerissene Strich nachgeschnitten. Dabei wird circa die Hälfte bis zwei Drittel der Platte durchgeschnitten. Die Platte wird entgegen der Schnittrichtung angehoben und bekommt mit der Hand einen kleinen Schubs. Die Platte klappt nun um wie ein Buch. Nun kann von der anderen Seite der Gipskarton durchgeschnitten werden, während die Beschichtung nicht verletzt wurde.

Die Kanten der Schnittfläche werden mit einem Kantenhobel nachgefahren, jedoch nur die Seite, die später nach außen zeigt.

Wird die Wand doppelt beplankt, ist es wichtig, dass die Kanten der beiden Schichten nicht übereinander sitzen. Es muss also mit Versatz gearbeitet werden.

  1. Stromkabel verlegen

Ist eine Seite geschlossen, wäre es nun an der Reihe, Zwischenarbeiten durchzuführen, wie zum Beispiel das Setzen der Bohrungen für Steckdosen. Auch werden nun schon durch die H-Öffnungen in den Profilen die Elektroleitungen gezogen.

H-Öffnung zur Stromkabelführung
H-Öffnung zur Stromkabelführung

Tipp: Sollen innerhalb der Wand Strom- oder Telefonkabel verlaufen, sollten Sie diese vorher gut planen. Bohren Sie in die aufrechten Latten mit dem Forstnerbohrer jeweils in der gleichen Höhe Löcher, durch die das Kabel geführt werden kann. Diese kleinen Kabelschächte sollten Sie nicht höher als etwa 80 Zentimeter vom Boden her einbringen, da Sie sonst beim Bilderaufhängen leicht ein Kabel treffen könnten.

Die Lage von Stromkabeln sollten Sie sich, ebenso wie die Position der Ständer und Querstreben, genau aufzeichnen. So haben Sie später immer eine Möglichkeit, kleine Hängeschränke oder schwere Bilder zuverlässig aufzuhängen.

Wenn Sie die Wand schließen, achten Sie auf die Löcher für Ihre Stromkabel, die Sie sonst nicht wiederfinden. Das sollten Sie auch bei der anderen Seite bedenken. Schneiden Sie die Löcher für die Steckdosen noch nicht so groß, wie sie später werden sollen, sondern führen Sie lediglich die Kabel durch. Vergessen Sie nicht den Lichtschalter neben der Tür bei dieser Aktion.

  1. Einbringen der Dämmung

Im nächsten Arbeitsschritt wird die Mineralwolle von der anderen, noch nicht geschlossenen Seite, in die Wand eingebracht. Bearbeitet wird Mineralwolle am besten mit einem Sägemesser aus der Küche, Cutter sind bei der Bearbeitung von Mineralwolle ungünstig.

Wichtig: Handschuhe und Mundschutz tragen. Mineralwolle ist in der Lunge nicht sonderlich gesundheitsfördernd und neigt auf der Haut sehr zum Jucken.

Die Dämmung sollten Sie sehr passgenau zuschneiden. In diesem Fall sollten Sie aber nicht so stark schlagen, da Rigips nun einmal kein Beton ist. Wenn die Wand zwischen zwei beheizten Wohnräumen eingezogen wird, ist es nicht ganz so wichtig, dass die Felder in einem Stück mit Dämmung gefüllt werden. Hier können Sie ruhig einmal einen Streifen anflicken.

Dämmmaterial
Dämmmaterial
  1. Die zweite Seite Gipskarton

Ist die Mineralwolle in die Wand eingebracht, wird auch die zweite Seite mit Gipskarton verschlossen, wie es schon mit der ersten gemacht wurde.

Abschlussarbeiten

Damit die Rigipsplatten eine wirklich glatte und ebene Wand ergeben, müssen die Platten abschließend noch verfugt und verschliefen werden. Ein ausführliche Anleitung dazu finden Sie hier: Gipskarton spachteln und verschleifen.

Tipps für Schnellleser:

  • Anreißen der neuen Wand
  • Decken- und Bodenprofil anbringen (UW-Profile)
  • Wandprofil anbringen
  • Profile verbinden
    • nieten
    • crimpen
  • Türlaibung erstellen
  • Seitenwände mit UW-Profilen setzen
  • erste Seite mit Gipskarton beplanken
  • Stromkabel ziehen
  • Dämmung anbringen
  • zweite Seite beplanken

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