Den Steppstich wird der ein oder andere vom Nähen kennen. Dort verwendet man ihn, um Stoffteile aneinander zu heften. Als Stickstich dient er meist dazu, auf dem Stickbild gerade Linien zu zeichnen oder um Flächen zu umranden, damit diese mehr Kontur erhalten. Benutzen Sie dann unterschiedliche Garnfarben kommen die Konturen noch mehr zu Geltung.

1. Nadel von hinten nach vorne durch den Stickgrund stechen
2. ca. 3 cm Garn zum späteren Vernähen übrig lassen
3. Nadel von vorne greifen
4. Nadel auf dem Stoff eine Einheit nach rechts führen und einstechen
5. Nadel auf der Rückseite des Stoffes um zwei Einheiten nach links führen und wieder nach vorne durchstechen

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Der weitere Verlauf ist von Ihrem Motiv abhängig. Wenn Sie eine Linie sticken möchten, wiederholen Sie die oben aufgeführten Schritte von 3 bis 5 so lange, bis die Linie die von Ihnen gewünschte Länge aufweist. Sie können mit dem Steppstich aber auch die Richtung ändern und beispielsweise eine 90-Grad-Wendung vollziehen. Führen Sie die Nadel dazu auf der Rückseite vom letzten Stich aus nicht waagerecht nach links, sondern eine Einheit um 90 Grad nach oben.

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Sollten Sie eine gestickte Fläche, die beispielsweise aus Kreuzstichen besteht, umranden wollen, orientieren Sie sich an deren äußeren Stichen.

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Eine Fläche, zum Beispiel aus Kreuzstichen, kann mit dem Steppstich umrandet werden.

Mehr zum Kreuzstich finden sie hier: https://www.talu.de/sticken-lernen-der-kreuzstich/

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