Eine bunte Patchworkdecke selbst zu nähen ist schon eine Herausforderung. Neben der vielen Arbeitszeit, die man dafür einplanen muss, braucht man auch viel Geduld und auch etwas Näherfahrung – Anfänger sollten mit einem kleineren Projekt, wie einer Handytasche, beginnen. Aber dennoch lohnt es, sich mit dieser Decke auseinanderzusetzen. Das bunte Nähstück ist ein echter Hingucker – die passende Anleitung für eine Patchworkdecke finden Sie hier, also schnappen Sie sich Ihre Stoffreste und legen Sie los!

Schnell und einfach zur selbst genähten Patchworkdecke

Seit vielen Wochen schon trage ich mich mit dem Gedanken, eine Patchworkdecke zu nähen. Ich habe mich lange Zeit davor gedrückt, weil so eine Decke doch ein größeres Projekt ist und vor allem auch viel Platz braucht. Nun habe ich mich aber doch endlich dazu entschlossen, diese Aufgabe in Angriff zu nehmen, da meine Stoffreste immer mehr werden und die sind ja zum Wegschmeissen viel zu schade! Ich sage es gleich frei heraus: Meine Decke wird sehr bunt! Alle die es lieber ruhiger mögen, sollten sich an 4-6 verschiedene Stoffe halten! 😉

Schwierigkeitsgrad 3,5/5
(für Fortgeschrittene geeignet)

Materialkosten 3,5/5
(je nach Stoffauswahl zwischen € 0,- aus der Resteverwertung und € 130,-)

Zeitaufwand 3,5/5
(inkl. Schnittmuster etwa 10-15 Stunden)

Meine Baumwollreste habe ich ja schon in Brotkörbchen und andere kleinere Utensilien verwandelt. Nun soll es meinen Jerseys an den Kragen gehen! Ich freu mich schon auf die Zusammenstellung meiner Stoffreste!

Materialauswahl

In diesem Fall eignet sich am Besten ein nicht dehnbarer Stoff wie Baumwolle. Man kann auch direkt ein Paket Patchwork-Stoffe kaufen. Diese eignen sich aufgrund ihrer hohen Qualität und der aufeinander abgestimmten Designs ganz besonders. Diese werden im Fachhandel auch als „Fat Quaters“ verkauft in einem Vorzuschnitt in verschiedenen Maßen (meist etwa ein halber Meter mal ein halber Meter). Ich habe mich (natürlich) trotzdem für Jersey entschieden, den ich mittels Bügelvlies verstärke, um die Dehnbarkeit zu vermindern.

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Dann brauchen Sie noch Volumenvlies in der Stärke Ihrer Wahl und eine Unterseite für die Decke. Die Unterseite sollte aus einem etwas robusteren Stoff bestehen oder vielleicht sogar aus einem wasserabweisenden Material, falls Sie sie als Picknickdecke oder als Liegedecke für den See verwenden möchten. Ich habe für meine Decke Volumenvlies genommen, bei dem auf einer Seite schon ein schöner, leuchtender, roter Stoff aufgesteppt ist (sieht aus wie Anorakstoff).

Materialmenge

Ich möchte bei meiner neuen Decke ja möglichst viele meiner Stoffreste unterbringen, darum wird sie in meinem Fall auch besonders groß. Aber keine Angst, ich zeige natürlich anhand meines Rechenbeispiels genau, wie viel Stoff Sie für eine Decke brauchen:

Meine Decke soll etwa 1,5 m x 1,5 m werden. Wenn jedes Quadrat ca. 15 cm x 15 cm groß ist, brauche ich also 10 x 10 = 100 Quadrate mit Nahtzugabe. Sie können natürlich auch kleinere Quadrate machen. Üblich sind Maße wie 10 cm x 10 cm, 15 cm x 15 cm oder 10 cm x 15 cm (wenn die Decke nicht quadratisch werden soll).

Schließlich benötigt man noch etwas Baumwollstoff für die Einfassung, in meinem Fall 4 x 1,5 m = 6 Meter plus Nahtzugabe (plus Sicherheitsreserve etwa 30 cm).

Schnittmuster

Das Schnittmuster ist denkbar einfach: Zeichnen Sie auf etwas stärkerem Karton ein Quadrat oder Rechteck in der gewünschten Größe inklusive Nahtzugabe (ich nehme gerne etwa 0,7 cm) vor und schneiden dieses aus. Dieser Schritt ist sehr wichtig! Laut meinem Rechenbeispiel oben müsste ich andernfalls 100(!) Quadrate auf die Stoffe messen und zeichnen!

Tipp:  Wenn Sie ein Objekt mit den passenden Maßen im Haushalt haben, können Sie das natürlich gerne als Vorlage verwenden. Ich habe zum Beispiel einen Topfuntersetzer aus Holz mit den Maßen 16 cm x 16 cm – der eignet sich hervorragend!

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Mit dieser Schablone können Sie nun ganz einfach mittels Schneiderkreide, Wondermarker oder sonstigem Lieblings-Stoff-Schreib-Dingens das Schnittmuster auf den Wunschstoff übertragen und dann genau an dieser Linie ausschneiden. Am Besten gelingt das mit einem Schneidroller (da spart man sich auch gleich das Vorzeichnen). Ansonsten geht’s auch ganz klassisch mit der Schere.

Tipp: Achten Sie bei Rechtecken darauf, dass die Motive dann auch richtig platziert sind und nicht „liegen“!

Für die Stabilität

Bei Baumwolle, Popeline und Quiltstoff ist das ja, wie gesagt, nicht notwendig, aber in meinem Fall müssen nun alle Stoffteile noch mit Bügelvlies verstärkt werden, damit sie sich beim Nähen nicht dehnen und dann die Ecken und Kanten punktgenau aufeinander passen.

Tipp: Das Blügelvlies für optimale Stabilität sollte am besten auch auf der Nahtzugabe angebracht werden!

Andererseits erspare ich mir bei Jersey mit Bügelvlies das Versäubern der Kanten. Falls Sie Baumwollstoffe verwenden, bitte die Ränder endeln!

Muster legen

Puh, das sind aber viel Stoffteile! Das war ganz schön viel Arbeit, darum lohnt es sich, vor dem Nähen noch die verschiedenen Legevarianten auszuprobieren. Dazu lege ich alle Teile so vor mich auf den Boden oder auf mein Bett (je nach Projektgröße), dass ich mir vorstellen kann, wie das Endergebnis aussehen wird. Da kann man noch hier und da umarrangieren. Es gibt einige gängige Legevarianten. Eine kleine Auswahl davon findet ihr weiter unten unter dem Titel „Variationen“.

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Ich habe mich für keine davon entschieden, da ich von einigen Stoffen vier Stück, von vielen zwei Stück und von zwei Stoffen sogar nur ein Stück habe. Der einzige Fixpunkt ist bei mir ein Stoffdesign, dass ich zehn mal habe, dieses bildet die Diagonale.

Sobald das Muster gefällt, legen Sie die Reihen nach und nach aufeinander. Beginnen Sie immer von links, damit nichts durcheinander kommt. Die einzelnen Reihen-Stapel können nun mit einer Stick- oder Sicherheitsnadel zusammengepinnt werden und mit Ihrer Reihenfolge versehen (also 1, 2, 3,… oder A, B, C,…) oder einfach aufeinandergestapelt werden. Hauptsache Sie wissen beim Nähen dann, wo oben und unten ist.

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Es wird genäht

Und dann kann es schon losgehen: Nähen Sie die Quadrate/Rechtecke der obersten Reihe nach und nach aneinander. Dazu legen Sie das erste und das zweite Quadrat/Rechteck mit den rechten (schönen) Stoffseiten zusammen und nähen sie fest. Ich nehme (entsprechend meiner geplanten Nahtzugabe) immer eine Füsschenbreite Abstand zum Stoffrand. Dann falten Sie die beiden Stoffe auseinander und legen das dritte Quadrat/Rechteck mit dem zweiten rechts auf rechts und nähen wieder im selben Abstand ab. So geht das weiter bis die ganze Reihe fertig ist. Haben Sie das mit allen Reihen getan, sieht das Ergebnis so aus:

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Bevor jetzt weitergenäht wird, wird erst einmal gebügelt. Auch wenn man das nicht gerne macht, hier lohnt es sich wirklich und erleichtert die weitere Arbeit sehr. Dazu bügeln Sie auf der Rückseite einfach alle Nahtzugaben der ersten Reihe nach links, die der zweiten Reihe nach rechts und so weiter. Bei Jersey mit Vlies ist das Bügeln nicht notwendig.

Nun stecken Sie Reihe auf Reihe mit Stecknadeln so aneinander fest, dass die einzelnen Nähte aufeinandertreffen.

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Nun sehen Sie auch gleich, ob Sie bisher sauber und genau gearbeitet haben. Wenn die eine oder andere Naht nicht hundertprozentig genau ist, ist das aber auch kein Drama. Je größer das Gesamtwerk, umso unauffälliger sind kleinere Ungenauigkeiten. Ihnen selbst werden sie natürlich trotzdem auffallen.

Tipp: Anfang und Ende sollten immer mit einigen Stichen vernäht werden, damit sich die einzelnen Stoffteile im Laufe der Verarbeitung nicht partiell voneinander lösen können!

Nähen Sie also jetzt alle Reihen zusammen, dann ist der Oberteil der Decke schon so gut wie fertig.

Tipp: Denken Sie wieder daran, dass das Motiv richtig liegt und dann nicht „auf dem Kopf“ steht! Am besten legt man dazu zwei Reihen übereinander so auf, wie sie später genäht liegen sollen und klappt sie an der Kante übereinander, an der genäht wird.

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Wenn alle Reihen zusammengenäht und verendelt sind, können Sie das Top schon einmal umdrehen und nachsehen, wie genau Sie gearbeitet haben.

Das Quilten (Steppen)

Nun kommt noch einmal ein spannender Teil: das Quilten. Quilten bedeutet, dass mindestens zwei oder mehrere Stofflagen (zumeist drei) durch Zusammennähen verbunden werden. Dabei können Sie sich kreativ austoben, da jedes erdenkliche Muster möglich ist. Ich verwende bei meiner Decke jedoch nur die ganz klassische Version – an den Nähten entlang.

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Um sich viel Ärger zu ersparen ist es wichtig, alles möglichst gut vorzubereiten und festzustecken, damit beim Nähen nichts verrutscht. Legen Sie also die Unterseite mit der rechten Stoffseite nach unten auf den Boden (diese und das Vlies sollten grob zugeschnitten sein, aber nicht zu knapp), darauf kommt das Volumenvlies und darauf dann das Oberteil (Top) mit der rechten Seite nach oben.

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Beginnen Sie nun von der Mitte, alle drei Stoffschichten aneinander festzustecken. Dazu streichen Sie immer nach außen über den Stoff, um Faltenbildung zu vermeiden. Für kleinere Projekte sind Stecknadeln völlig ausreichend, wobei ich am liebsten extra lange Stecknadeln mit großem Kopf verwende, da diese besser halten. Für größere Projekte und auch für solche mit vielen Zier-Quiltstichen lohnt es sich jedoch, Sicherheitsnadeln zu verwenden.

Tipp: Es gibt übrigens auch spezielle Quilt-Stecknadeln mit ganz flachem Kopf.

Auch beim Nähen beginnt ich nun immer von der Mitte ausgehend in alle Richtungen, damit die einzelnen Stofflagen nicht verrutschen können. Das ist zwar recht aufwendig, aber es zahlt sich wirklich aus, wenn Sie Falten vermeiden wollen!

Tipp: Jeweils am Ende wieder vernähen, damit sich nichts löst!

Wenn alles gut vernäht ist, können Sie den Unterteil, sowie das Volumenvlies in die passende Größe schneiden.

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Die Einfassung

Keine Angst! Eine Einfassung ist eigentlich ganz schnell und einfach genäht und Sie werden es nicht glauben, wie schnell sie angebracht ist und die wunderschöne Patchworkdecke endlich fertig ist!

Dazu nehmen Sie die Breite, die die Einfassung haben soll mal 4. In meinem Fall werden es 3 cm x 4 = 12 cm. Das ist die Höhe. Die Länge haben Sie ja schon durch den Umfang berechnet – da nehme ich gerne noch etwa 30 cm Reserve dazu. In meinem Fall also etwa 6,3 m. Dieses Band muss nicht in einem durch gehen. Wie bei einem Schrägband darf es gestückelt sein; Sie können jedoch – je nach Motivwunsch – einfach mit dem Fadenlauf oder im rechten Winkel dazu schneiden.

Wichtig ist, dass auch hier ein nicht dehnbarer Baumwollstoff oder, wenn es wirklich unbedingt sein muss, ein Jerseystoff mit stabilem Bügelvlies verwendet wird. Mit Jersey kann es aber ganz schön schwierig werden, da er sich nicht so leicht mit exakten Bügelfalten versehen lässt. Ich nehme für meine Jerseydecke verschiedene Baumwollstoffe, um ein Regenbogenmuster zu erhalten. Man kann aber auch alles aus ein- und demselben Stoff zusammensetzen.

Tipp: Bei gestückelten Bändern unbedingt auf die Nahtzugaben achten! Am Besten messen Sie zum Schluss noch einmal nach, ob es insgesamt lang genug ist!

Ich schneide mir also für meinen Regenbogenrand insgesamt (mit Reserve und Nahtzugabe) 42 Rechtecke zu je 12 cm x 17 cm zu (ich habe 6 Farben, also jede Farbe 7 Mal). Diese staple ich in der gewünschten Reihenfolge – in meinem Fall immer rot-orange-gelb-grün-blau-violett – und dann beginne ich, genau wie bei den Patches, mit dem Zusammennähen der Reihe, so dass ein langes Band entsteht.

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Ich lege wieder die ersten beiden Stücke mit der rechten Seite zusammen und nähe sie zusammen. In diesem Fall arbeite ich mit meiner Overlock-Nähmaschine, da ich mir so das Endeln des Stoffes spare. Wer keine Overlock hat, sollte dies aber unbedingt tun! Dann falte ich die beiden Stoffteile auseinander, lege auf das rechte Teil wieder rechts auf rechts den nächsten Patch und nähe wieder mit meiner Overlock und so weiter, bis alle Stoffrechtecke zusammenhängen und eine lange Stoffbahn entstanden ist. Dann werden alle Nahtzugaben in dieselbe Richtung gebügelt. Von vorne sieht das dann so aus:

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Dieses Band wird nun einmal längs gefaltet und gebügelt, sodass eine leichte Bügelfalte entsteht. Dann öffnen Sie den Stoff wieder und falten beide Seiten so zur Mitte, dass die Kanten auf der Bügelfalte anliegen. Dann wird das Band nocheinmal zusammengefaltet und gut gebügelt. Der Stoff ist nun vierlagig.

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Nun können Sie irgendwo am Rand beginnen, aber am besten nicht an einer Kante. Sie falten eine Seite zweimal auf und legen diese Kante auf Kante auf die rechte Seite des unteren Stoffes. Zur Absicherung kann jeweils eine Stecknadel in jedes der vier Eckstücke gesteckt werden, damit nichts verrutscht.

Je nachdem, wie dick die Decke ist, nähen Sie nun etwas rechts von der ersten Bügelfalte mit einem einfachen Geradstich los. Nähen Sie bis der Nähmaschinenfuß vorne auf einer Höhe mit der Deckenkante ist (die Nadel ist also 1-1,5 cm vor der Kante).

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Tipp: Je dicker die Decke ist, um so weiter rechts soll genäht werden.

Nehmen Sie die Decke und drehen Sie diese um 90 Grad, dass die Ecke rechts oben liegt. Dann nehmen Sie das Saumband und klappen es um 90 Grad nach oben und falten es an der oberen Deckenkante wieder nach unten.

Nun wird der Stoff des Saumbandes rechts oben festgehalten und Sie ziehen links davon den überschüssigen Stoff vorsichtig heraus. Das ist etwas schwer zu erklären, aber auf den Bildern kann man es gut erkennen. Wenn Sie unsicher sind, fixieren Sie die Ecke mit einer Stecknadel.

Beginnen Sie mit der Naht der nächsten Seitenlänge so, dass der Nähfuß vor dem „Stoffwulst“ eben aufliegt (etwa 2 – 3 cm nach der Kante) und nähen nun alle Längen und Ecken so weiter.

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Wenn Sie wieder zum Anfang des Saumbandes kommen, schlagen Sie dieses um 1-2 cm ein, legen das offene Ende darüber und nähen einfach weiter, bis sich die Nähte überschneiden.

Jetzt klappen Sie das Saumband einmal um, wenden die Decke, schlagen es ein und nähen wieder im gleichen Abstand auf der anderen Seite. Achten Sie darauf, dass die mittlere Bügelfalte gerade bleibt. Die Ecken sind jetzt auch ganz leicht, da braucht man sich nicht sorgen:

Einige Zentimeter bevor Sie zu einer Ecke kommen, wird die Maschine angehalten (Nähfuß und Nadel sind gesenkt). Nun nehmen Sie Stecknadeln heraus und ziehen die Kante nach unten. Mit dem Finger werden die Ecke hineingedrückt, danach richten Sie noch den Stoff und schieben ihn so in den soeben entstandenen Beutel, dass die „Falte“ im 45-Grad-Winkel liegt.

Dann nähen Sie bis kurz vor diese Falte (Nadel im Stoff, Nähfuß hoch), heben die Ecke hoch und kontrollieren die Unterseite (notfalls noch nachrichten). Die Decke wird um 45 Grad gedreht und zum Eck hinaus genäht. Kurz vorm Ende wieder umdrehen (Nadel im Stoff, Nähfuß hoch, 180 Grad) und zurücknähen bis zum Ausgangspunkt. Danach drehen Sie Decke weiter bis die Außenkante rechts liegt und nähen die nächste Länge weiter.

Zum Schluss wird über den Ausgangspunkt des Saumbandes genäht und alles sauber vernäht.

Und fertig!

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Variationen

Abgesehen von der Stoffauswahl, die ja bereits oben angeführt wurde, kann auch die klassische Legemethode verwendet werden. Der Vollständigkeit halber habe ich hier noch einmal ein paar einfache Muster für euch aufgezeichnet. Die einzelnen Farben sind durchnummeriert, damit Sie gleich sehen, wie viele verschiedene Stoffe für das jeweilige Design benötigt werden:

Schnellanleitung:

  1. Schablone erstellen und zuschneiden (bei Jersey Bügelvlies verwenden!)
  2. Muster legen und Patches geordnet stapeln
  3. Patches zu reihen nähen
  4. Reihen zusammennähen
  5. Immer von der Mitte nach außen erst feststecken, dann nähen
  6. Kanten zuschneiden
  7. Saumband erstellen und säumen – fertig!

Die Zwirnpiratin

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