Ist das beliebte Einblatt giftig? Worauf Sie bei Spatiphyllum achten sollten

Ist Einblatt giftig?

Das Einblatt gehört zur Gattung Spatiphyllum und ist eine dekorative Zimmerpflanze, die mit pflegeleichten Eigenschaften überzeugt. Die sattgrünen Blätter erstrahlen das ganze Jahr, dazu kommen noch zweimal jährlich elegante Blüten. Da das Einblatt zu der Familie der Aronstabgewächse gehört, ist dieses giftig. Die Pflanze enthält Giftstoffe, welche die Schleimhäute reizen und vor allem bei kleinen Kindern und Haustieren gesundheitliche Schäden anrichten können.

Das Einblatt gehört zu der Pflanzengattung Spatiphyllum und wird alternativ auch Blattfahne genannt. Diese Pflanze umfasst rund 50 verschiedene Arten, mit zahlreichen Zuchtformen. Die großen Blätter glänzen in einem dunklen Grün, die auffälligen Blüten sind meistens weiß, diese blühen sowohl im Frühling als auch im Herbst. Aufgrund seiner schmückenden Eigenschaften hat sich das Einblatt als eine beliebte Zimmerpflanze etabliert. Allerdings gehört die Blume zu der Familie der Aronstabgewächse, die für ihre Giftstoffe bekannt sind. Deshalb ist im Umgang mit Kindern und Haustieren Vorsicht geboten, da diese oft unbedarft an Zimmerpflanzen knabbern und diese auch verschlucken können.

Giftstoffe im Einblatt

Das Einblatt ist auch unter der Bezeichnung Blattfahne bekannt und schmückt in den hiesigen Breitengraden viele Wohnräume. Das Spatiphyllum überzeugt sowohl mit strahlend grünen Blätter als auch mit attraktiven Blüten, die Pflanze blüht sogar zweimal pro Jahr. Abhängig von der Zuchtform entweder in einer leuchtend weißen Farbe, in zarten gelben Tönen oder in eleganten, grünen Schattierungen. Allerdings sind sich viele Hobbygärtner nicht darüber bewusst, dass diese dekorative Zimmerpflanze giftig ist. Deshalb sollte der Pflanzensaft weder in Kontakt mit Menschen noch mit Haustieren kommen.

  • Beim Spatiphyllum sind sowohl Blätter als Stiele giftig
  • Enthält Scharfstoffe und toxische Oxalsäure
  • Weist auch unlösliche Kalziumoxalat-Kristalle auf
  • Giftstoffe reizen die Schleimhaut, lassen diese anschwellen
  • Verzehr führt zu Magen- und Darmbeschwerden
  • Im Anschluss zeigen sich Krämpfe
  • Kontakt führt zu Brennen, Jucken und Entzündungen auf der Haut
  • Reaktionen sind vorübergehend schmerzhaft
  • Jedoch führen diese meistens nicht zu ernsthaften Schäden

Wirkung auf Menschen

Ein erwachsener Mensch würde normalerweise keine Teile einer Zimmerpflanze verzehren. Jedoch sind speziell kleine Kinder gefährdet, da diese aus Neugier vieles ausprobieren und sich alle möglichen Sachen einfach in den Mund stecken. Aber auch der äußerliche Kontakt birgt gewisse Risiken für die Gesundheit der Kinder. Aus diesem Grund sollte das Spatiphyllum nicht im Kinderzimmer aufgestellt werden und auch in den Wohnräumen für den Nachwuchs unerreichbar sein. Eine Vergiftung zeigt sich schnell durch bestimmte Symptome und Reaktionen.

Giftigkeit von EInblatt

  • Hautkontakt und Verzehr unbedingt vermeiden
  • Kinder reagieren empfindlich auf den Pflanzensaft
  • Dieser kann auch Allergien hervorrufen
  • Starker Speichelfluss, Durchfall und Erbrechen weisen auf Vergiftung hin
  • Bei extremen Reaktionen im Notfall Hausarzt aufsuchen
  • Zimmerpflanze an schwer zugänglichen Standort aufstellen
  • Ideal ist eine hoch hängende Blumenampel
  • Alternativ auf unerreichbare Möbel stellen

Tipp: Wenn die Kinder bereits älter sind, dann sollten diese als Schutz über die Giftigkeit des Einblatts ausreichend informiert werden.

Giftigkeit für Haustiere

Das Einblatt ist nicht nur giftig für Menschen, auch Haustiere zeigen

Vergiftungserscheinungen, sowohl beim Verzehr als auch beim Kontakt. In der Regel zeigen die größeren Haustiere kein Interesse an den Zimmerpflanzen. Jedoch ist deren Nachwuchs sehr neugierig und knabbert gerne alles an. Auch die Pflanzenfresser unter den Haustieren sind gefährdet, da sich diese von Natur aus von Grünzeug ernähren. Deshalb müssen diese Tiere unbedingt vom Spatiphyllum ferngehalten werden.

  • Giftig für Hunde und Katzen
  • Hasen, Kaninchen, Meerschweinchen, Hamster und Vögel sind ebenfalls betroffen
  • Symptome sind starker Speichelfluss, Erbrechen und Durchfall
  • Verzehr führt zu Schluckbeschwerden
  • Bei extremen Reaktionen im Notfall Tierarzt aufsuchen
  • Haustiere nicht ohne Aufsicht in die Nähe vom Einblatt lassen
  • Für Tiere unerreichbaren Standort auswählen

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