Wenn es um das Eindecken kleinerer Schuppen oder Garagendächer geht, wird selten der Dachdecker gerufen. Damit Sie es aber auch ohne fachliche Anleitung wirklich richtig machen und Fehler vermeiden, haben wir hier eine ausführliche DIY-Anleitung für Sie zur Verfügung gestellt. 

Dächer sollen vor allem eins: dicht sein. Damit das auch wirklich sicher gewährleistet ist, muss eine Eindeckung mit Dachpappe und/oder mit Bitumenschweißbahnen vor allem fachgerecht erfolgen. Dabei gibt es zahlreiche Dinge, die man beachten muss, und Vorgehensweisen, die sich in der Dachdeckerpraxis bewährt haben.

Bei kleineren Dächern kann man die Eindeckung durchaus selbst vornehmen, wenn man über etwas Geschick verfügt, und sorgfältig arbeitet. An größere oder komplizierte Dächer (Gauben, komplizierte Dachverläufe, schwierige Abdichtungen) sollte man dagegen nur den Dachdecker lassen. Hier bekommt man ohne Fachkenntnis in der Regel keine hundertprozentig dichte und dauerhafte Abdeckung hin.

Einsatzgebiete

Dachpappe und Bitumenbahnen gehören zu den Klassikern bei der Eindeckung von kleineren Dächern für Schuppen und Gartenhäusern, aber auch vor allem bei der Abdichtung von Flachdächern. (Schrägdächer werden gedeckt, Flachdächer dagegen abgedichtet).

Sie werden auch heute von Dachdeckerbetrieben noch immer bevorzugt verwendet, Alternativen wie EPDM-Folien konnten sich bisher nicht durchsetzen, auch wenn sie eine dauerhafte und nicht mehr zu erneuernde Dachabdichtung versprechen. In der Praxis wird heute immer noch mit Dachpappe und Bitumenschweißbahnen gedeckt beziehungsweise abgedichtet.

Für einfache Abdichtungen genügt eine doppelte Lage Dachpappe. Wird als Oberlage besandete Dachpappe verwendet, ist die Dachabdichtung schon durchaus widerstandsfähig und hält einige Jahre. Der Einsatz von Schweißgeräten entfällt dabei, das Aufbringen von Dachpappe ist auch für Ungeübte relativ einfach.

Bitumenschweißbahnen sorgen dagegen für eine bessere und wirksamere Abdichtung des Daches, sind aber auch schwieriger aufzubringen. Eine Deckschicht mit Dachpappe und darüber eine verschweißte Bitumenbahn gilt zwar in Fachkreisen als eigentlich nicht mehr ganz zeitgemäß, wird in der Praxis aber dennoch häufig so gemacht. Diese Art der kombinierten Abdichtung hat sich auch über Jahrzehnte bestens bewährt.

Jede Eindeckung und Abdichtung mit Dachpappen oder Bitumenbahnen sollte jährlich überprüft und gegebenenfalls erneuert werden.

Sicherheitsmaßnahmen

Arbeiten auf dem Dach

Symbol-SchuheBei allen Arbeiten auf dem Dach gelten grundsätzliche Sicherheitsmaßnahmen, die man in jedem Fall unbedingt beachten sollte:

  • aufs Dach darf nur, wer schwindelfrei, ausgeruht und völlig gesund ist
  • bei allen Arbeiten auf dem Dach ist man verpflichtet, sich soweit als möglich gegen Abstürze abzusichern (egal wie hoch das Dach ist)
  • rund um die Dachfläche dürfen keine Gegenstände gelagert werden, an denen man sich beim Absturz schwere Verletzungen zuziehen könnte (Werzeugkisten, oder ähnliches) daran wird häufig nicht gedacht
  • bei Arbeiten auf Dächern ist grundsätzlich festes und rutschsicheres Schuhwerk zu tragen

Arbeiten mit Schweißgeräten

Symbol_FeuerWird mit Bitumenschweißbahnen, und damit auch mit Schweißgeräten auf dem Dach gearbeitet, kommen noch einige weitere, unverzichtbare Sicherheitsmaßnahmen dazu:

  • es ist unbedingt langärmelige Kleidung und sehr festes Schuhwerk zu tragen (Bitumenspritzer können schwere und sehr schmerzhafte Verletzungen verursachen), außerdem sollte die Kleidung möglichst nicht brennbar sein
  • beim Umgang mit dem Schweißgerät ist unbedingt die Bedienungsanleitung einzuhalten und äußerste Vorsicht geboten
  • es sind unbedingt geeignete Handschuhe zu tragen (wärmebeständig und aus Leder)
  • auf dem Dach müssen immer geeignete Löschmittel bereitstehen
  • Arbeiten mit Bitumenbahnen sollte man grundsätzlich mit einem Helfer und nicht allein ausführen

Diese Sicherheitsmaßnahmen sind grundlegend und alternativlos. Jedes Nichteinhalten kann nach einem Unfall zu Problemen führen und als Fahrlässigkeit ausgelegt werden.

Dachpappe

RolleDachpappen sind heute besonders widerstandsfähig, haltbar und umweltschonend. Die früher verwendeten „Teerpappen“, die nicht Bitumen sondern krebserregenden Teer enthielten, gibt es heute nicht mehr.

Dachpappe ist grundsätzlich nicht völlig wasserdicht (im Gegensatz zu Bitumenschweißbahnen), kann aber häufig einen ausreichenden Wetterschutz bieten, je nach Beschaffenheit der darunter liegenden Dachhaut.

Dachpappen können

  • blank
  • besandet
  • mit Kies bestreut sein

Das bringt Unterschiede in der UV-Festigkeit mit sich. Beschichtete Dachpappen liegen bei Mehrschichtvernagelung ausschließlich oben, während unbeschichtete Dachpappen darunter eingesetzt werden. Beratung über die geeignete Dachpappe erhält man im Fachhandel. In der Regel ist Dachpappe R333 heute fast nirgends mehr ausreichend, empfehlenswert ist in jedem Fall der Einsatz von Dachpappe V13 oder höherwertig.

Dachpappe richtig anbringen

Schritt 1: Bedarf ermitteln und Dach vorbereiten
Das Dach muss frei von vorstehenden Teilen und von spitzen Materialien sein, die die Dachpappe beschädigen könnten. Am besten kehrt man zuvor die Dachfläche besenrein. Feuchte Stellen oder Beschädigungen an Unterbauelementen müssen zuvor unbedingt repariert werden.

Den Bedarf kann man einfach anhand der Quadratmeterzahl der Dachfläche ermitteln. Dabei muss man aber die Überlappung von rund 10 cm pro Bahn mit berücksichtigt werden. Da Dachpappenrollen in der Regel 1 m x 10 m messen, ist die Bedarfsberechnung recht einfach.

Schritt 2: Die erste Bahn verlegen
Bahn zuschneiden und mit ca. 2 cm Überstand am Dachrand mit Dachpappennägeln befestigen. Begonnen wird immer am niedrigeren Ende des Daches. Die Bahnen können in der ersten Lage auch erst vorläufig befestigt werden, und erst wenn alle Bahnen verlegt sind, endgültig vernagelt werden.

Schritt 3: Weitere Bahnen verlegen
Bahn auf die benötigte Länge zuschneiden und mit 10 cm Versatz über die jeweils vorhergehende Bahn legen. Am oberen Ende den Überstand umknicken, und mit einem scharfen Messer auf 10 cm Länge abschneiden.

Schritt 4: Verlegung der zweiten Schicht
Eine zweite Schicht kann nun ebenso wie die erste Schicht (allerdings mit Versatz) verlegt werden. Alternativ kann für diese zweite Schicht auch eine Bitumenschweißbahn verlängert werden.

Wichtige Hinweise zum Verlegen

Selbstklebende Dachpappe kann eine Arbeitserleichterung darstellen, zieht in der Regel aber auch später deutlich häufigere Ausbesserungsarbeiten nach sich. Am optimalsten ist das Vernageln mit speziellen Dachpappennägeln. Die Dachpappennägel müssen immer bündig mit der Dachpappe abschließen, damit darunter kein Wasser eindringen kann. Auf eine ausreichende Befestigung mit ausreichend vielen Nägeln ist zu achten.

Das Verkleben der Dachpappe an den Stößen ist schwierig, und erfordert Geschick. Vom Verkleben der Überlappungsstellen sollte man lieber absehen und stattdessen eine Bitumenschweißbahn als zweite Lage einsetzen.

Bitumenschweißbahnen

Bitumenschweißbahnen sondern, wenn sie erwärmt werden, Bitumen ab, das danach wieder erkaltet und eine wasserdichte, haltbare Verklebung bildet.

Die Arten und Ausführungen im Handel sind äußerst vielfältig, einige besondere Bitumenschweißbahnen kann man bei der Auswahl aber fast immer außer Acht lassen:

  • Bitumenschweißbahnen mit Kupfereinlagen dienen lediglich als Durchwurzelungsschutz bei einer Dachbegrünung, da Wurzeln mit dieser Einlage die Bitumenbahn dann nicht durchdringen können
  • Bitumenschweißbahnen mit einer Aluminiumeinlage werden in der Regel nur dann eingesetzt, wenn die Bitumendachbahn gleichzeitig auch als Dampfsperre fungieren soll
  • Sogenannte Hochwertbahnen, mit besonders hochwertigen Eigenschaften sind in der Regel für einfache Dachabdichtungen überflüssig

Grundlegende Auswahl

Im Normalfall werden PB-Bahnen (Polymerbitumen, Zusatz von Kunststoffen zum Bitumen) verwendet. Elastomerbahnen (EB) sind empfindlicher und haben eine geringere Wärmestandsfähigkeit, weshalb sie in der technischen Praxis meist einen zusätzlichen Abstrahlschutz benötigen. Auch das Verlegen dieser elastischen Bahnen ist äußerst schwierig und als Laie kaum hinzubekommen.

PB-(oder PYB)-Bahnen sind daher die geeignetste Auswahl für das Selbstverlegen. Für den Einsatz auf kleineren Dächern ist, die oft recht günstige V 60 S4 Bahn in beschieferter Variante als Oberlage fast immer ausreichend geeignet. Talkumierte Varianten sind etwas empfindlicher, nehmen Fußabdrücke an und sind problematisch, wenn sie zu hoch erhitzt werden. Besser also die beschieferte Variante verwenden.

Gasbrenner

Gasbrenner

Damit eine Bitumenschweißbahn dicht verklebt werden kann, muss ihre Unterseite mit einem speziellen Gasbrenner erwärmt werden. In der Regel reicht ein einfacher Aufschweißbrenner mit etwa 15 – 20 kW Leistung, Standardbrenner haben allerdings schon etwa die doppelte bis vierfache Leistung.

Die Anschaffung dieser Geräte ist äußerst teuer, man kann sie aber in vielen Baumärkten für die Arbeiten auch leihen. Dabei muss man aber immer darauf achten, dass die Geräte in einwandfreiem Zustand sind, und alle Anschlüsse völlig dicht sind. Außerdem sollte man eine grundlegende Einweisung in den Umgang mit dem Brenner erhalten.

Gefahren beim Einsatz des Gasbrenners
Alle Gasbrenner für das Erwärmen von Bitumenbahnen sind sehr leistungsfähig, deshalb ist beim Umgang äußerste Vorsicht geboten. Eine zu hohe Temperatur kann schnell einen Schwelbrand der Unterkonstruktion und damit eine Zerstörung des gesamten Gebäudes verursachen. Aus diesem Grund müssen auch ausreichend geeignete Löschmittel auf dem Dach bereit stehen

WICHTIG: Bei erhitztem Bitumen auf keinen Fall Löschversuche mit Wasser unternehmen!

Richtiges Verlegen der Bitumenbahnen

Schritt 1: Untere Schicht herstellen
Das Verlegen von einer Dachpappenschicht als Unterlage für die Schweißbahnabdichtung gilt in Dachdeckerkreisen als nicht mehr ganz regelkonform, wird in der Praxis aber häufig noch so angewendet und ist sicherlich für den DiY-Bereich eine empfehlenswerte Variante, die sich seit langem gut bewährt hat.

Stellen Sie also eine einlagige Dachpappenschicht als Unterlage her. Wie das geht, können Sie der Anleitung oben entnehmen.

Schritt 2: Ausrollen und Ausrichten der Bitumenschweißbahn
Die Bitumenschweißbahn-Rolle muss zunächst samt dem Brenner, der Gasflasche und den Löschmitteln aufs Dach. Dafür werden Sie in der Regel einen Helfer benötigen, denn bereits 5 Meter Bitumenschweißbahnen sind derart schwer, dass Sie sie wahrscheinlich kaum allein aufs Dach bekommen werden.

Die Bahn wird zunächst etwa 2 Meter ausgerollt, und perfekt ausgerichtet. Man beginnt, wie bei der Dachpappe, auch hier am unteren Ende des Daches. Beachten Sie, dass nach dem Festkleben die Bahn nicht mehr korrigiert werden kann – ein perfektes Ausrichten ist also unerlässlich.

Schritt 3: Festkleben der ersten Bahn
Die ausgerichtete Bahn wird nun vorsichtig wieder aufgerollt (bis etwa einen halben Meter oder Meter). Danach wird mit dem Brenner vorsichtig (!) die Unterschicht der Bahn erwärmt, bis das Bitumen flüssig wird und eine zähflüssige Konsistenz erreicht.

Die richtige Temperatur ist hier entscheidend: zu wenig erwärmte Bahnen kleben nicht dicht, zu hohes Erwärmen (Bitumen ist sehr flüssig) kann zur Zerstörung der Bahn führen, zudem können bei unsachgemäßem Erhitzen sogar Schwelbrände entstehen.

Die erwärmte Unterseite wird nun mit dem Fuß langsam abgerollt und vorsichtig (!) festgetreten. Dabei müssen Sie darauf achten, die Oberfläche der Bahn möglichst nicht zu beschädigen. Es wird immer nur ein kleines Stück erwärmt und festgetreten, damit die Bitumenschweißbahn überall sicher und ausreichend klebt.

Achten Sie darauf, die Ausrichtung der Bahn nicht zu verändern, da Sie sie später nicht mehr korrigieren können.

Schritt 4: Verkleben der weiteren Bahnen
Die weiteren Bahnen werden ebenfalls auf dieselbe Weise aufgebracht. Achten Sie darauf, dass die Überlappung der Schweißbahnen immer mindestens 10 – 15 cm beträgt (besser etwas mehr). Arbeiten Sie sorgfältig und langsam, und achten Sie besonders sorgfältig auf die korrekte Ausrichtung der einzelnen Bahnen. Das ist grundlegend, wenn Sie eine saubere und wirklich wirksame Abdichtung erreichen wollen.

Schritt 5: Dachabschluss herstellen
Wenn alle Bitumenbahnen verlegt sind, müssen Sie an den Dachkanten noch einen Dachabschluss herstellen. In der Regel verwendet man dazu gekantete Bleche, die man an den Dachkanten anbringt. Dachdecker haben oft eine eigene Kantbank, in der sie die benötigten Bleche leicht selbst herstellen können. Sie können Kantbleche aber auch fertig kaufen, und zuschneiden oder zuschneiden lassen.

Alternativ ist auch das Aufschrauben von passenden Dachleisten eine Möglichkeit, allerdings keine so gute. Für die Praxis ist es aber häufig auch ausreichend.

Der Dachabschluss muss ebenfalls sauber abgedichtet werden. Dazu können Sie verschiedene Dichtmittel verwenden. Auch Bitumendickbeschichtungen sind möglich, daneben gibt es auch noch andere Dichtmittel im Handel.

Die Abdichtung mit Heißbitumen ist eher etwas für Fachleute, und erfordert Erfahrung und Geschick. In der Regel kommen Sie auch mit einfachen Dichtverfahren aus.Schweissbahn

 

Schritt 6: Zusätzliche Abdichtungen
Im professionellen Bereich wird die Bitumenschweißbahn oft noch an den Nähten (Überlappungsstellen) zusätzlich abgedichtet, um ein Eindringen von Wasser zu vermeiden. Verschiedene Beschichtungen und Imprägnierungen können darüber hinaus auch die Haltbarkeit und die Wasserdichtigkeit der Bitumenschweißbahn erhöhen.

In der Praxis ist all das aber selten wirklich notwendig. Regelmäßige Kontrollen und gelegentliche Ausbesserungsarbeiten sind bei mit Schweißbahnen abgedichteten Dächern ohnehin notwendig, und können auch durch Beschichtungen nicht vermieden werden.

Worauf Sie allerdings achten müssen, ist eine korrekte und wirksame Abdichtung aller Anschlüsse auf dem Dach und aller Dachdurchdringungen. Auch der Regenwasserabfluss bei Flachdächern muss ausreichend abgedichtet werden, Das kann je nach Art der Ausführung recht knifflig sein, eine wirklich saubere und wirksame Abdichtung hinzubekommen. Holen Sie hier am besten den Rat eines Dachdeckers ein, wie Sie den Regenwasserabfluss in Ihrem Fall am besten abdichten. In der Praxis ist eine ungenügende Abdichtung in diesem Bereich eine der häufigsten Ursachen für Wasserschäden am Dach – seien Sie hier also umsichtig.

Kontrolle und Erneuerung

Keine Dachabdichtung hält ewig. Sie sollten deshalb Ihr Dach mindestens einmal jährlich auf Beschädigungen kontrollieren, bei festgestellten Undichtigkeiten sollten Sie sofort handeln. Kleine Schäden können Sie mit Bitumendickbeschichtungen ausbessern, bei größeren oder unklaren Beschädigungen (kein direkter Schaden sichtbar) ist allerdings eine komplette Erneuerung der Dacheindeckung oder -abdichtung ratsam.

Neue Beschichtungen können einige Male auf alte Beschichtungen gelegt werden, danach muss allerdings die gesamte Abdichtung entfernt und neu aufgebracht werden (Brandgefahr durch Selbstentzündung). Fragen Sie bei allen Dacharbeiten im Zweifelsfall immer Ihren Dachdecker um Rat – sein geübtes Auge und seine Erfahrung hilft Ihnen, Schäden zu vermeiden.

Tipps für Schnellleser:

  • immer geeignete Dachpappen und Bitumenschweißbahnen verwenden
  • erforderliche Sicherheitsmaßnahmen unbedingt einhalten
  • Dachpappe am besten vernageln
  • auf ausreichende Überlappung der Bahnen achten
  • richtigen Umgang mit dem Gasbrenner achten
  • Helfer zuziehen
  • auf korrekte Ausrichtung der Bitumenschweißbahn achten
  • Dächer regelmäßig kontrollieren
  • Schäden sofort beheben, oder Eindeckung (Abdichtung) erneuern

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