Berühmte Piraten und Piratenschiffe – Namen mit Erklärung

Berühmte Piraten

Piraten und ihre Abenteuer faszinieren! Noch nie waren die spannenden Geschichten rund um die Piraterie beliebter – egal ob bei Jung oder Alt. Wir verraten Ihnen das, was Sie noch nicht wussten. Bei uns erfahren Sie alles über berühmte Piraten und Piratenschiffe. Wussten Sie zum Beispiel, dass es Kapitän Jack Rackham war, der die Piratenflagge erfunden hat? Hier gibt es noch viel mehr zu entdecken!

Berühmte Piraten und ihre Piratenschiffe von A-Z

Hier finden Sie eine Auswahl der berühmtesten und berüchtigsten Piraten ihrer Zeit und ihre Piratenschiffe.

Alexandre Olivier Exquemelin

Als Autor der wohl historisch bedeutendsten Schrift über das Piratenwesen im 17. Jahrhundert wurde Exquemelin bekannt. Er lebte von 1645 – 1707 und zog mit 21 nach Tortuga um für die französischen Westindische Kompanie zu arbeiten.

Er erhielt eine Ausbildung zum Chirurg und fuhr als Schiffsarzt zu See. In seiner aktiven Zeit segelte er mit Pierre Le Grande, Michel de Basque und Francis L’Olonnois als Freibeuter und ist Kaperfahrer mit Auftrag.

1678 verfasste er dann sein Werk „De Americaensche Zee-Rovers“ – Die Amerikanischen Seeräuber. In seinem Buch beschrieb er sehr genau das Leben der Piraten zu seiner Zeit, damit hat es auch heute noch einen hohen historischen – dokumentarischen Wert.

Die Enthüllungen über das Leben der Piraten gefielen nicht allen Lesern, vor allem Freibeuter die namentlich genannt worden und deren Handwerk sehr genau beschrieben worden ist. So verklagte der berüchtigte Sir Henry Morgan ihn wegen „Rufschädigung“. Er bekommt zwar Recht und Alexandre Olivier Exquemelin wird zu einer Strafe von 200 britischen Pfund Schadenersatz verurteilt, aber diese wird nie vollstreckt und hatte damit eher symbolischen Wert um den Freibeuter der englischen Krone milde zu stimmen.

Alexandre Olivier Exquemelin

Bartholomew Roberts

Bartholomew Roberts, auch Black Barty genannt, aus Südwales lebte von 1682 bis 1722. Er beutete in vielen Gewässern – vor Nordamerika, sowie Südamerika, als auch vor der Westküste Afrikas trieb er sein Unwesen. Er war ein sehr strenger Kapitän, verbot Alkohol und Glücksspiel und konnte auf diese disziplinierte Weise über 400 Schiffe erbeuten. Lediglich Sir Henry Morgan konnte dies übertrumpfen.

Black Barty war Kapitän vieler verschiedener Schiffe, auf der Royal Rover, der Fortune, Royal Fortune oder auch der Good Fortune. Seine selbst entworfene Piratenflagge zeigt ihn mit erhobenem Schwert in der Hand und stehend auf zwei Totenschädeln. Darunter sind die Buchstaben ABH für „a barbadian´s head“ und AMH für „a martinician´s head“ zu lesen – diese stehen für den Kopf eines Inselbewohners von Barbados und den Kopf eines Martiniquers.

Roberts starb 1722 bei dem Angriff der HMS Swallow, einem Kriegsschiff mit 60 Kanonen. So versank einer der größten Piratenkapitänen auf dem Grund des Meeres, was der ausdrückliche Wunsch des Kapitäns nach seinem Tode war. Seine Crew sollte ihn im Todesfall über Bord werfen, was sie auch taten.

Bartholomew Roberts

Calico Jack Rackham

Jack Rackham gehört zu den berühmtesten Piraten, da man ihm nachsagt, er habe die typische Piratenflagge mit Totenkopf und Knochen erfunden. Er lebte und raubte um 1700 und war bekannt für seine farbenfrohe Kalikokleidung – daher nannten ihn viele auch Calico Jack.

Als Steuermann heuerte er auf der Treasure unter Charles Vane an, welcher nicht lange danach durch eine Meuterei von Calico Jack abgelöst wurde. In New Providence lernte Jack schließlich Anne Bonny kennen und verliebte sich Hals über Kopf. Er beschenkte Sie mit vielen Schätzen und erbeuteten Reichtümern. Als Mitglied der Crew kämpfte Anne Seite an Seite mit Jack viele Schlachten. Im November 1720 jedoch ging es den Beiden und der Crew an den Kragen.

Auf Jamaika wurde die gesamte Mannschaft, nach einer erschütternden Niederlage, vor Gericht gestellt. Piratenjäger Kapitän Barnet gelang es, Calico Jack endlich zu fassen. Die Überlieferungen sagen, Jack habe mit dem Gouverneur eine Abmachung getroffen. Er würde sich ergeben, ließe man seine geliebte Anne, die ein Kind von ihm erwartete und die Piratin Mary Read laufen. Beide Frauen konnten sich retten, doch Jack wurde verurteilt und am 17. November 1720 gehängt.

Calico Jack Rackham

Charles Vane

Über den Piraten Charles Vane weiß man nur wenig. Er lebte zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Bekannt ist jedoch, dass ihm eine der größten Erbeutungen mittels einer einzelnen Schiffskaperung gelang. Das Wrack einer spanischen Galeone stand dabei im Mittelpunkt. Viele Piraten wollten die kostbaren Güter des gestrandeten Schiffes erbeuten. Spanische Kriegsschiffe verjagten jedoch alle, bis auf Charles Vane. Dieser machte sich, nachdem der Weg frei war, über alle Kostbarkeiten her.

Richtig bekannt wurde Vane aber erst 1718, als er ein frisch gekapertes Schiff im Hafen von New Providence anzündete und es dem damaligen Gouverneur Woodes Rogers und seiner Flotte mit freundlichen Grüßen entgegensteuern ließ. Vane hatte hohes Ansehen bei seiner Crew – seine Führungspersönlichkeit und das Talent, immer wieder gute Beute aufzustöbern, waren sehr beliebt.

Schließlich beging Vane einen Fehler – er zeigte Schwäche während eines Duells mit einem französischen Kriegsschiff. Er befahl den Rückzug, woraufhin seine Mannschaft ihm Feigheit vorwarf und gegen ihn meuterte. Calico Jack nahm seinen Platz als Kapitän ein. Ausgesetzt in einer kleinen Schaluppe zusammen mit den letzten treuen Freunden, die ihm noch geblieben waren, setzte er seine Karriere fort – nur drei Monate später war er wieder Kapitän einer neuen Crew.

Ein Wirbelsturm versenkte jedoch Vanes Schiff und er rettete sich als einziger Überlebender auf eine kleine Insel. Als getarnter Matrose gelang ihm die Flucht von der Insel. Als sein neuer Kapitän auf hoher See Holiford begegnete, flog seine Tarnung auf. Holiford erkannte Vane und gab seine wahre Identität preis. In Port Royal hängte man Charles Vane schließlich im März 1721.

Edward „Blackbeard“ Teach

Einer der berühmtesten und schrecklichsten Piraten war Edward Thatch, der unter dem Namen Blackbeard in die Pirateriegeschichte einging. Auf Grund einer falschen Überlieferung seines Namens ist er auch bekannt als Edward „Blackbeard“ Teach. Über das Jahr seiner Geburt gibt es keine konkreten Hinweise. Man vermutet, dass er 1680 in Bristol geboren wurde.

Er wurde von vielen gefürchtet und seine Gräueltaten und Überfälle auf den westindischen Inseln und an den Küsten North Carolinas und Virginias formten sein furchteinflößendes Image. Sein Äußeres trug ebenso dazu bei – sein dicker, schwarzer Bart brachte ihm den Namen Blackbeard ein.

Seine Karriere auf See begann er als Matrose während des Spanischen Erbfolgekrieges. Um 1717 hatte er erstmals das Kommando über ein Schiff – die Sloop Revenge. Nicht viel später fiel ihm das Sklaventransportschiff La Concorde in die Hände. Er baute das Schiff um, nannte es fortan Queen Anne´s Revenge und machte es zum Flaggschiff seiner 4er Piratenflotte. Es war eines der wenigen berühmten Schiffe mit vielen Eisenkanonen.

1718 jedoch kam Blackbeard bei einem Angriff zweier britischer Schiffe ums Leben. Das Kopfgeld von 100 Dollar verdiente sich Kapitän Robert Maynard von der Royal Navy – man sagt, er brauchte 20 Säbelstiche und 5 Schüsse, um Blackbeard endgültig zur Strecke zu bringen.

Edward „Blackbeard“ Teach

Jean-David Nau alias François l’Olonnais

Der in Frankreich geborene Nau zählt als seiner der grausamsten Piratenkapitäne überhaupt und lebte 1630 – 1671.

In den 1660er Jahren fängt er in der Karibik an sein Unheil zu verbreiten, nach dem er dort als Arbeiter anfing. Er unternahm viele grausame Raubzüge zu Land und zur See.

Er war berüchtigt für Skrupellosigkeit. L‘Olonnais quälte, folterte und misshandelte seine Opfer gern auf furchtbarste Weise und schreckte auch nicht vor Kannibalismus zurück.

Jean-David Nau - François l’Olonnais

Klaus Störtebeker

Störtebeker ist der wohl bekannteste „deutsche“ Seeräuber, wobei sich sehr viele Legenden um ihn und sein Leben ranken. Es ist kaum noch festzustellen wo sich historische Fakten und der große Mythos um ihn herum voneinander abgrenzen.

Er lebte (wahrscheinlich) 1360 – 1401 im Gebiet der Nord- und Ostsee, auf denen er mit seinen „Vitalbrüdern“ (teilweise unter Schutz der schwedischen Krone und Kaperbrief) sein Unwesen trieb.

Es gibt verschiedene Versionen über sein Leben und Handeln. Vom „Schrecken der Hanse“, über Schutz der englischen Handelsflotte bis hin Söldner gegen die dänische Krone gibt es viele Geschichten über ihn und seine Leute. Sein Name Störtebeker = “Stürz den Becher” = Schnelltrinker stammt von seinem Ruf einen stiefelgroßen Krug mit Met oder Bier auf einen Zug geleert zu haben.

Der Legende nach soll er, nach seiner Festnahme und seinem Todesurteil, verhandelt haben, dass nach seiner Enthauptung alle Männer freigesprochen werden sollen, an denen sein kopfloser Körper noch vorüber schreitet. Man erzählt sich, dass er an elf seiner Männer vorbei lief, bis ihm der Scharfrichter ein Bein stellte oder den Richtblock zwischen die Beine warf um ihn zu stoppen.

Anne Bonny

Die Piratenkönigin Anne Bonny gehört zu den wenigen bekannten Frauen unter den Piraten. Sie lebte und kämpfte um 1700 im atlantischen Ozean. Die aus Irland stammende junge Frau hatte das Leben auf der Plantage Ihres Vaters in South Carolina irgendwann satt. Sie wollten sich anderen Dingen widmen.

New Providence, das heutige Nassau, ist die Hochburg der Piraterie gewesen und genau dort begann ihr Weg als Piratin. Sie heuerte als Mann verkleidet auf Charles Vanes Schiff an und lernte dort Calico Jack Rackham kennen und lieben. Ebenso traf sie dort die Piratin Mary Read, mit welcher Sie stets Seite an Seite kämpfte.

Als am 28. November 1720 die Mannschaft der Piraterie angeklagt wurde war Anne Bonny schwanger. Aus diesem Grund wurde ihre Anklage vertagt. Am Tag der Hinrichtung ihres geliebten Jack sagte Sie zu ihm: “I´m sorry to see you here, Jack, but if you´d have fought like a man you needn´t hang like a dog.” (“Es tut mir leid, dich hier zu sehen, Jack, aber wenn du wie ein Mann gekämpft hättest, müsstest du jetzt nicht hängen wie ein Hund.”) Irgendwie kam Anne ohne Anklage davon und sie machte sich aus dem Staub. Was dann mit ihr geschah weiß niemand so genau. Einige behaupten, sie lebte ihr Leben als Piratin weiter.

Anne Bonny - Mary Read

Mary Read

Eine weitere gefürchtete Piratin die 1685 in London – England geboren wurde und 1721 in Santiago de la Vega – Jamaika in Gefangenschaft starb.

Ihre Mutter ließ sie Kind die Kleidung ihres verstorbenen Bruders tragen um sich weiter von der Familie ihres verstorbenen Mannes finanziell unterstützen zu lassen. In ihren jungen Jahren heuerte sie auf einem Kriegsschiff als “Mark Read” an und kämpfte im Heer von Flandern, alles in der Identität als Mann.

Beim Militär viel sie durch ihre Tapferkeit auf, stieg im Rang auf und kämpfte im Reiterregiment. Dort verliebte sie sich in einen Corporal. Diesen heiratete sie und führte mit ihm zusammen ein Gasthaus, und lebte wieder als Frau bis zu seinem Tod.

Als Witwe verkleidete sie sich wieder als Mann und heuerte auf einem Sklavenschiff an, welches während der Fahrt in die Karibik von Piraten angegriffen wurde, denen sie sich sofort anschloss.

Auf dem Piratenschiff von Carlo Jack Rackham lernte sie die Piratin Anne Bonny kennen und offenbarte sich ihr. Beide wurden Freundinnen und kämpften von nun an zusammen. Bei einem Angriff sollen sogar beide Frauen zusammen das gesamte Schiff verteidigt haben, weil der Rest der Mannschaft sich betrunken unter Deck versteckte. Die Männer kamen zwar dann ihnen doch zu Hilfe, aber Mary soll so wütend gewesen sein, dass sie auf ihre eigenen Leute schoss und einen dabei tötete.

1720 wurde sie gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Das Urteil wurde aber aufgeschoben, da sie zu diesem Zeitpunkt schwanger war. Sie starb im Gefängnis an Fieber.

Olivier „La Busse“ Le Vasseur

Der französische Pirat lebte von ca. 1680/1690 – 1730. Er trieb sein Unwesen bis 1720 in der Karibik als Teil der „Flying Gang“ der „Republlic of Pirates“ auf den Bahamas, zu denen auch u.a. Blackbeard und Mary Read gehörten.

Nach dem es aber immer mehr Piratenjagten in der Karibik gab, zog Le Vasseur es vor seinem Handwerk im indischen Ozean nach zu gehen. Dort eroberte er mehrere Schiffe und erbeutete große Schätze.

Bei seiner Hinrichtung warf er ein Kryptogramm in die Menge und meinte, dass derjenige welcher dies versteht auch seinen riesigen Schatz finden würde. Der Schatz wurde bis heute nicht gefunden und ist laut der Legende auf einer der zahlreichen Inseln im indischen Ozean.

Piratenschiffe auf hoher See

Sir Francis Drake

Drake lebte von 1540 bis 1596 und war ein gelernter und gut ausgebildeter Seefahrer. Er war Handelsschiffer zwischen England, Frankreich und den spanischen Niederlanden. Auf Grund des spanischen Handel-Embargos war er gezwungen sich andere Arbeit zu suchen. Er arbeitete für einen Vetter auf deinem Sklavenhändler-Schiff. Dieses jagte Menschen in Westafrika und verkaufte diese als Sklaven an die spanischen Siedler in der Karibik und dem heutigen Lateinamerika.

Mit der Unterstützung durch die englische Krone, in Form von es Kaperbriefes, „arbeitete“ er als Pirat auf verschiedenen Schiffen. Ab 1571 unternahm Francis Drake eigene Beutezüge in Westindien.

1577-1580 war er der erste britische Weltumsegler. Dabei kaperte und überfiel er zahlreiche Schiffe und spanische Siedlungen an der Westküste von Südamerika.
Später wurde er noch zum Ritter geschlagen. Es folgten weitere Kaperfahrten, mit denen er der spanischen Handelsflotte schadete und England zu einer aufstrebenden Seemacht machte.

Sir Henry Morgan

Morgan (nach dem heute ein Rum benannt ist) lebte von ca. 1634/35 bis 1688 und war ein walisischer Freibeuter.

Morgan häufte sich mit Raubzügen gegen spanische Handelsschiffe und Niederlassungen in der Karibik ein kleines Vermögen an um später dann eigene Raubzüge zu organisieren.
Als ausgezeichneter Taktiker und skrupelloser Erpresser erbeutete er viele Schätze und wurde später sogar in den Adelsstand erhoben.

Er führte die „Articles of Agreement“ ein – den Piratenkodex (von Alexandre Olivier Exquemelin verfasst). In diesem wird die Verteilung der erbeuteten Schätze festgelegt und welche Entschädigung es bei im Kampf entstandenen Verletzungen bzw. Verlust von Körperteilen gibt. Es werden auch die Hirarchie, Grundregeln, Mitbestimmungsrecht geklärt und dient als so etwas Ähnliches wie ein „Arbeitsvertrag“.

Sir John Hawkins

John Hawkins lebte von 1532 bis 1595 und war Sklavenhändler zwischen Afrika und Amerika. Sein Flaggschiff  war bis 1568 die Jesus of Lübeck.

Hawkins war ein Verwandter von Sir Francis Drake und arbeitete auch zeitweise mit ihm zusammen. Er versuchte mit seinen Aktionen die spanische Handelsflotte zu schädigen und mit spanischen Siedlungen in der Karibik und Südamerika Handel zu treiben.

Wie viele andere seiner Zunft arbeitete er mit einem Kaperbrief und wurde später für seine Dienste noch zum Ritter geschlagen.

Jesus of Lübeck von Sir John Hawkins

Thomas Tew

Der Pirat aus Rhode Island – britische Kolonie in Nordamerika lebte von 1649 bis 1695. Sein Schiff war die Liberty.

Tew erhielt den Kaperbrief von Gouverneur der Bermuda Insel um französische Handelsniederlassungen an der westafrikanischen Küste (Gorée) zu plündern. 1693 zog es ihn mit seinen Leuten in den indischen Ozean wo sie große Schätze erbeuteten.

Bei einem weiteren Beutezug, mit einem Kaperbrief des Gouverneurs von New York, in die Mündung des roten Meeres, starb Thomas Tew bei dem Kaperversuch eines islamischen Pilgerschiffes.

Thomas Tew

William Dampier

Der britische Freibeuter lebte 1651-1715, war aber eigentlich mehr Entdecker, passionierter Seefahrer und dreifacher Weltumsegler.

Als aktiver Kaperfahrer arbeitete er nur 1679 – 1681, wobei er sehr viel Zeit seines Lebens auf See verbracht hat. Eins seiner Schiffe hier Bachelor´s Delight.

Dampier schrieb erfolgreiche Bücher über die Seefahrt und seine Entdeckungen.
Sein wahres Vermächtnis sind die Entdeckungen, Kartografierungen, Dokumentierungen, Sammlungen uvm. welche er während seiner Kaperfahrten gemacht hat.

Für seine Fähigkeiten als Seefahrer genoss er großes Ansehen und wurde von vielen großen seiner Zeit auch anerkennend gelobt, wie z.B. von A. v. Humboldt.

William Dampier

William Kidd

Von 1645 – 1701 lebte der Schotte und wanderte erst nach New York City aus und wurde dort ein sehr erfolgreicher Kaufmann.

Auf einer Fahrt nach England bekommt er die Freibeuterlizenz angeboten, mit der er französische Handelsschiffe und Piratenschiffe jagen darf.

Eine einzige seiner Kaperfahrten war nur Erfolg gekrönt bei der er aber dann auch gleich eine sehr große Beute hatte. Wo sein Schatz geblieben ist weiß aber niemand und es ranken sich viele Gerüchte und Mythen darum, gefunden wurde er aber nie.

William Kidd

Zheng Yisao

Die bekannteste chinesische Piratin lebte 1775 – 1844. Ihr Aktionsgebiet waren das südchinesisches Meer und die Küste Südchinas. Sie übernahm die Piratenflotte von ihrem verstorbenem Mann Zheng Yi (1765–1807).

Durch geschickte Knüpfung von Allianzen, Stärkung der Flotte mit ihrem neuen Mann und einem strengem Verhaltenskodex schaffte sie es ihre Flottengröße auf weit über 800 Schiffe und 80.000 Mann zu vergrößern.

Als die Regierung sich Unterstützung durch portugiesisches und britisches Militär holten, nutze sie das Angebot der Amnesie und stellte ihr Flotte der Marine zur Verfügung, behielt ihr erbeutetes Vermögen und betriebt friedlich und wohlhabend bis an ihr Lebensende ein Spielcasino und einen umfangreichen Opiumschmuggel.

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