Kleidung und Schuhe richtig aufbewahren: Tipps für zuhause & unterwegs

Kleidung und Schuhe aufbewahren

Kleidung und Schuhe aufbewahren ist eine Kunst, die sich mit den richtigen Tipps problemlos verwirklichen lässt. Egal ob zuhause oder unterwegs, es gibt eine Vielzahl von Methoden, mit denen Ordnung in die eigene Garderobe kommt. Sie reichen von klassischen Konzepten bis hin zu modernen Lösungen mit dekorativem Charakter. Dieser Ratgeber hilft Ihnen dabei, Ihre Kleidung und Schuhe effektiv aufzubewahren.

Wenn Sie Ihre Schuhe und Kleidung aufbewahren wollen, müssen Sie eine Vielzahl von Punkten beachten. Nicht nur die Art des Kleidungsstücks ist wichtig, sondern das Material, wie oft Sie es nutzen oder ob Sie gerade in einen Regenschauer geraten sind. Wie lassen sich Kleidungsstücke beim Verreisen am besten verstauen? Was muss bei der Lagerung von Lederschuhen beachtet werden? Diese Fragen sind nur ein kleines Beispiel dafür, auf was beim Aufbewahren von Schuhen und Kleidung geachtet werden muss. Um Ihnen beim Aufbewahren Ihrer Garderobe zu helfen, finden Sie in diesem Artikel zahlreiche Tipps, die die Lagerung verständlicher und einfacher machen.

Kleidung aufbewahren

Wichtig: Kleidung muss sauber sein

Wenn Sie Kleidung aufbewahren wollen, sollte sie immer sauber sein. Es spielt keine Rolle, ob die Klamotten zuhause oder unterwegs gelagert werden, Sauberkeit ist die Voraussetzung für eine effektive Aufbewahrung. Während schmutzige Kleidung in den Wäschekorb oder ein Wäschenetz (für Urlauber) kommt, müssen Sie die folgenden Schritte für die Klamotten beachten, die Sie aufbewahren und in Zukunft tragen wollen:

  • Taschen leeren
  • richtig waschen
  • alternativ zur Reinigung bringen
  • trocknen
  • auslüften (bei getragener, nicht verschmutzter Wäsche)

Danach kann die Kleidung problemlos aufbewahrt werden. Wie das am besten gelingt, erfahren Sie über die nächsten Tipps, die Ihnen die Lagerung zuhause und unterwegs deutlich einfacher machen.

Tipp: Eine Ausnahme stellen getragene Jeans oder andere Kleidungsstücke aus Denim dar, da dieses Material deutlich schwerer schmutzig wird. Diese müssen nur gewaschen werden, wenn sie über einen längeren Zeitraum eingelagert werden.

Bügel nutzen

Ein wichtiger Tipp, mit dem Sie effektive Ihre Kleidung aufbewahren, ist die Nutzung von Bügeln. Kleiderbügel sind unverzichtbar für eine Vielzahl von Kleidungsstücken, die niemals zusammengelegt werden sollten. Die Gefahr auf knittrige Fasern ist einfach zu hoch, was Sie unbedingt beachten sollten. Für die folgenden Kleidungsstücke sollten Sie unbedingt Kleiderbügel vorbereiten und diese aufhängen:

  • Kleider
  • Mäntel
  • Lederjacken
  • Blusen
  • Röcke
  • Hosen (vor allem aus feinem Stoff)
  • Anzüge

Kleidung aufbewahren

Verwenden Sie niemals Kleiderbügel aus Draht. Diese können die Fasern und Nähte dauerhaft beschädigen. Alle anderen Kleidungsstücke werden zusammengelegt und im Schrank verstaut. Keine Sorge, Sie können die einzelnen Kleidungsstücke ruhig aufeinander lagern, solange Sie die Taschen geleert haben. Selbst wenn Sie schwere Stücke Kleidung aufbewahren müssen, wirkt sich das nicht negativ auf die Fasern aus. Falls Sie viel Unterwäsche haben, können Sie diese in einzelnen Abteilen verstauen, damit sie nicht dauerhaft im Schrank rumfliegt. Es lohnt sich nicht, diese aufzuhängen. Selbst Dessous, Corsagen und Korsetts müssen nicht aufgehängt verwenden. Sie werden übereinander gestapelt.

Tipp: Wenn Sie Angst vor Falten in Kleidung aus Seide, Leder oder anderen, empfindlichen Textilien haben, schlagen Sie es in Seidenpapier ein. Das Seidenpapier schützt vor Druckstellen, die das Kleidungsstück knittern lassen.

Kleidersäcke und Vakuumbeutel

Empfindliche Kleidung aus Naturfasern lässt sich effektiv vor Insekten, Feuchtigkeit und anderen Einwirkungen von außen schützen, wenn Sie diese in Kleidersäcke einpacken. Sie wirken als atmungsaktive Schutzhülle, durch die die gelagerten Kleidungsstücke schnell zur Verfügung stehen und nicht beschädigt werden. Sie werden dafür einfach in den Kleidersack gehangen oder gelegt und verschlossen. Danach können sie wie bereits beschrieben aufbewahrt werden. Wenn Sie über längere Zeit Kleidung aufbewahren oder einlagern wollen, zum Beispiel über den Winter, bieten sich Vakuumbeutel an. Diese funktionieren wie folgt:

  • Kleidung in Beutel legen
  • sollte gefaltet sein
  • gut verschließen
  • Luftloch öffnen
  • Luft mit Staubsauger absaugen
  • Verschluss schnell zuschrauben

Nach dem Vakuumieren der Kleidung wird der Platzaufwand um 20 bis 30 Prozent reduziert. Da sich keine Luft mehr innerhalb der Beutel befindet, sind sie nicht mehr angreifbar auf Keime und Schädlinge, was vor Gerüchen und Schimmel schützt. Feuchtigkeit gelangt ebenfalls nicht mehr an die Stoffe. Durch die Platzersparnis können ganze Garderoben deutlich einfacher über einen langen Zeitraum gelagert werden. Falls Sie viel Kleidung zuhause aufbewahren müssen, ist der Einsatz von Vakuumbeuteln empfehlenswert.

Kleidung vor Motten schützen

Eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn Sie Kleidung aufbewahren, ist der Schutz vor Motten. Die Stoffschädlinge ernähren sich von allerlei Naturfasern, zu denen Wolle, Seide und mehr gehören. Innerhalb kurzer Zeit können die Insekten ganze Garderoben durch ihr Fressverhalten zerstören, was unbedingt vermieden werden sollte. Sie müssen unbedingt dafür sorgen, dass die adulten Insekten keinen Zugang zu Ihren Kleidungsstücken haben und anschließend ihre Eier ablegen können. Besonders effektiv sind Duftbarrieren, die im Kleiderschrank oder nahe der Klamotten verteilt werden. Die folgenden Gerüche können Motten nicht ausstehen:

  • Lavendel
  • Gewürznelken
  • Orangenschalen (getrocknet)
  • Dufthölzer wie Zedernholz

Lavendel

Sie können entweder die einzelnen Bestandteile direkt platzieren, Duftsäckchen oder ätherische Öle verwenden. Sie sind die angenehmere Alternative zu Mottenkugeln, die mit ihrem muffigen Aroma nicht unbedingt angenehm für die menschliche Nase sind. Neben dem Einsatz von Duftbarrieren hilft es ebenfalls, wenn Sie regelmäßig Ihre Kleiderschränke auswischen. Dafür ist am besten ein Essigreiniger geeignet. Weiterhin sollten Sie die folgenden Tipps beachten, um effektiv gegen Motten vorzugehen:

  • Lagerorte für Kleidung regelmäßig saugen
  • Kleidung bei 60°C waschen oder trocknen
  • Kleidung einfrieren

Kleidermotten kommen nicht gut mit Kälte oder Hitze zurecht. Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, mit der Waschmaschine oder der Gefriertruhe gegen die Eier vorzugehen. Falls die befallene Kleidung zu empfindlich ist, packen Sie diese in einen Gefrierbeutel und befördern Sie diesen für zwei Wochen in die Gefriertruhe. Dadurch sterben die Eier ab und Ihre Kleidung ist sicher. Weitere Maßnahmen gegen Motten müssen Sie nicht unternehmen, außer Sie möchten die adulten Falter so gut wie möglich fernhalten. In diesem Fall sollten Sie Fliegengitter anbringen, alle Motten einfangen und aussetzen.

Hinweis: Ein Mottenbefall ist kein Anzeichen für schlechte Hygiene. Selbst in einem blitzblanken Zuhause vergreifen sich die Insekten an Ihren Klamotten.

Farblich sortieren

Wenn Sie etwas gegen mögliche Unordnung in Ihrer Garderobe unternehmen wollen, bietet sich eine farbliche Unterteilung an. Vor allem Kleidungsstücke auf Bügeln sind dafür geeignet, da sie in den Abstufungen aufgehängt werden können, was einen angenehmen Look ins Ambiente bringt. Selbst offene Kleiderschränke lassen sich auf diese ansprechend in Szene setzen. Zudem sparen Sie sich Zeit, wenn Sie Ihre Outfits nach einer bestimmten Farbe aussuchen.

Kleidung sortieren

Tipps zu Lagerräumen

Unter diesem Punkt sind die Räumlichkeiten zu verstehen, in denen Sie die Kleidung aufbewahren. Um die Qualität der Fasern zu erhalten, sollten bestimmte Eigenschaften beachtet werden. Die passenden Tipps haben wir für Sie vorbereitet:

1. Dunkel: Kleidung geht durch zu viel Sonne kaputt. Sie sollten bevorzugt einen dunklen Standort wählen, um Ihre Kleidung zuhause über einen langen Zeitraum zu lagern. Aus genau diesem Grund sind Schränke gut geeignet, um Ihre Kleidungsstücke, selbst die empfindlichsten, aufzubewahren. Falls Sie anstelle eines Schranks eine Kleiderstange nutzen, sollten Sie diese so platzieren, dass die Kleidung nie länger als ein bis zwei Stunden von der Sonne angestrahlt. Niemals sollte intensive Mittagssonne auf die Kleidung gelange, da diese von der Intensität einfach viel zu stark ist. Mögliche Folgen sind:

  • Kleidung bleicht aus
  • Fasern werden steif
  • verformen sich

Ein dunkler Ort für die Lagerung ist aus diesem Grund immer ideal.

2. Trocken: Ebenso darf die Kleidung während der Aufbewahrung nicht dauerhafter Feuchtigkeit ausgesetzt sein. Feuchtigkeit führt auf Dauer zu Problemen, wenn sie nicht abziehen kann. Die Kleidungsstücke werden muffig und Schimmel kann sich bilden, was nicht nur eine Gefahr für die Fasern, sondern Ihre Gesundheit ist. Sorgen Sie dafür, dass der Schrank oder das Zimmer, indem Sie Ihre Kleidung aufbewahren, niemals zu feucht ist. Falls Sie Probleme mit Dauerfeuchte haben, empfiehlt sich der Einsatz eines Luftentfeuchters. Die Geräte helfen dabei, die Luftfeuchte zu optimieren. Falls Sie Ihre Kleidung vakuumieren, müssen Sie sich keine Sorgen um die Feuchtigkeit machen. Bei Kleidersäcken ist das aber nicht möglich.

3. Kühl: Es sollte nicht zu heiß sein, wenn Sie Ihre Kleidungsstücke lagern. Normale Zimmertemperatur reicht vollkommen aus. Heizen Sie intensiv, können die Stoffe beschädigt werden, unabhängig davon, ob es sich um Kunst- oder Naturfasern handelt. Aus diesem Grund sollten Klamotten niemals in einem Trockner- oder Heizraum aufbewahrt werden. Zum Trocknen sind diese empfehlenswert, aber nicht für die weitere Aufbewahrung. Zur gleichen Zeit sind kühlere Räumlichkeiten ein guter Schutz vor Schädlingen, falls Sie häufiger mit diesen zu kämpfen haben.

Tipp: Wenn Sie Fan von Vintage-Kleidung sind, wenden Sie die gleichen Maßnahmen an, um die hübschen Stücke zu schützen. Besonders wichtig ist ein dunkler Aufbewahrungsort, denn die Sonnenstrahlung wirkt fast schon zerstörerisch auf die alten Fasern.

Jahreszeiten beachten

Kleidung aufbewahren ist nicht nur eine Sache der optimalen Lagerverhältnisse, sondern des Styles. Einer der besten Tipps ist das Sortieren Ihrer Garderobe nach Jahreszeiten. Sie sollten sich speziell für den Sommer und Winter zwei rotierende Garderoben anlegen, die in Farben, Materialien und Arten unterscheiden. Natürlich können Sie das ganz nach Belieben machen, denn wenn Sie in einer wärmeren Region wohnen, beispielsweise am Mittelmeer, sind Winterklamotten nicht ganz so wichtig wie im Erzgebirge. Die nicht genutzte Garderobe wird in einem Teil des Kleiderschranks verstaut, den Sie nicht häufig nutzen. Dadurch kommt mehr Ordnung übers Jahr, wenn Sie zuhause Kleidung aufbewahren. Der größte Vorteil an dieser Methode: Sie finden schnell geeignete Kleidungsstücke für den Alltag, ohne sich zum Beispiel im Sommer durch Winterjacken quälen zu müssen.

4 Tipps für unterwegs

Wenn Sie unterwegs sind, ist es wichtig Kleidung richtig aufzubewahren. Während einer Reise oder dem Weg von der Reinigung nach Hause kann es schnell zu ungünstigen Situationen kommen, die zu Materialschäden führen können. Um mit Ihren Klamotten heil ans Ziel zu kommen, werfen Sie einen Blick auf unsere Tipps:

Koffer

1. Falten: Falten Sie die Kleidung so gut wie möglich, wenn die Kleidungsstücke dafür geeignet sind. Gefaltete Kleidung ist leichter zu verstauen und ermöglicht Ihnen schnell und effektiv das richtige zu finden. Für schwierige Fälle wie das das Falten von Hemden gibt es im Netz einfache Schritt für Schritt-Anleitungen die jeder leicht nachahmen kann. Falls es sich um Kleidungsstücke handelt, die auf keinen Fall gefaltet werden sollten, legen Sie diese unter die gefalteten Stücke. Dadurch wird die Gefahr auf Falten verringert und die Garderobe geht nicht kaputt. Falls Sie zusätzlich für unterwegs Schuhe aufbewahren, werden diese unter die Klamotten gelegt. Sie bilden sozusagen die unterste Ebene, da sie nicht so schnell kaputtgehen wie Kleidung.

2. Flüssigkeiten vermeiden: Lagern Sie Ihre Kleidung innerhalb von Koffern oder Taschen niemals in direkter Nähe zu Flüssigkeiten. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Wasser, Spülmittel oder Shampoo handelt, die Garderobe kann vor allem auf längeren Reisen durch auslaufende Flüssigkeiten zunichte gemacht werden. Falls Sie mit nur einem Koffer verreisen, verpacken Sie die Flüssigkeiten entweder in einer undurchlässigen Plastiktüte oder in Ihrem Handgepäck.

3. Stoffregale nutzen: Stoffregale sind viel zu häufig übersehen, obwohl sie sehr nützlich sind. Da sie sich problemlos falten lassen, passen sie in eigentlich jeden Koffer. In den Stoffregalen können Sie über die gesamte Reise Ihre Kleidung aufbewahren, ohne das Sie dauerhaft den Koffer durchsuchen müssen. Besonders effektiv sind sie, wenn Sie Ihre Kleidung nicht in den Regalen oder Schränken des Hotels aufbewahren wollen.

4. Einzelne Koffer verwenden: Falls es für Sie möglich ist, nutzen Sie einen 2. Koffer ausschließlich für Ihre Kleidung. Wenn keine anderen Utensilien wie Ladegeräte oder Flaschen zusammen mit der Kleidung verstaut sind, ist die Knittergefahr deutlich geringer und es gibt keine versehentlichen Unfälle. Das gilt ebenfalls für Sport- oder Arbeitskleidung. Für diese sollten Sie immer eine entsprechende Tasche vorbereiten.

Schuhe aufbewahren

6 Tipps für Zuhause

Egal wie umfangreich Ihre Garderobe ausfällt, Schuhe gehören neben der Kleidung zu den Essentials jedes Kleiderschranks. Schuhe aufbewahren gestaltet sich jedoch komplett anders, da diese auf andere Punkte bei der Lagerung angewiesen sind. Gründe dafür sind die verschiedenen Materialien, die zur Herstellung der Schuhe zum Einsatz kommen, die Form und Verarbeitung. Schuhe können schnell beschädigt werden, wenn sie falsch aufbewahrt werden. Wie Sie Schuhe aufbewahren, erfahren Sie durch die folgenden Tipps:

1. Aufbewahrungsmöglichkeiten: Unter den Aufbewahrungsmöglichkeiten für Schuhe sind verschiedene Möbel und Varianten zu verstehen, in denen das Schuhwerk über einen längeren Zeitraum gelagert werden kann. Zu diesen gehören:

  • Schuhregale
  • Schuhschränke
  • Schuhkartons

Sie sind besser geeignet als herkömmliche Schränke und Regale, wenn Sie Schuhe aufbewahren wollen. Der Grund ist schlichtweg die Form und der Winkel, indem die Streben oder Fächer angelegt sind. Dadurch wird die Luftzirkulation verbessert, was sich positiv auf die Form und die Qualität der Materialien auswirkt. Schuhkartons sind vor allem für selten getragene Schuhe zu empfehlen. Sie schützen vor Staub und somit der Materialermüdung, die durch die Vernachlässigung eintritt. Schuhkartons lassen sich zudem dekorativ in ins Ambiente einfügen, wenn Sie Ihr Wohnräume stark auf Fashion ausgelegt haben. Es wirkt modern und stellt die Schuhe in den Vordergrund, vor allem die Schmuckstücke in Ihrem Besitz.

2. Schuhspanner nutzen: Schuhspanner sollten nicht unterschätzt werden, wenn Sie Schuhe aufbewahren. Mit Schuhspannern lässt sich die Passform der Schuhe bewahren, selbst wenn Sie diese über einen sehr langen Zeitraum nicht tragen. Sie schützen vor allem vor der sogenannten Gehfalte, die besonders häufig bei Lederschuhen auftritt und sich nicht mehr rückgängig machen lässt. Ein großer Vorteil an Schuhspannern sind die geringen Kosten und die Möglichkeit, sie für jede Aufbewahrungsart zu verwenden. Sie werden nach dem Tragen einfach in den Schuh gesetzt und fertig.

Schuhspanner

3. Richtig trocknen: Sie sollten niemals über einen längeren Zeitraum Schuhe aufbewahren, wenn diese noch nass sind. Vor allem in geschlossenen Schränken kommt es zu einer Vielzahl von Problemen, wenn das Schuhwerk im feuchten oder gar nassen Zustand gelagert wird:

  • Keimbildung wird gefördert
  • Gerüche entstehen
  • Materialien werden steif
  • Materialschäden

Die Probleme machen sich anschließend beim Tragen bemerkbar. Die Schuhe sitzen nicht mehr und stinken nach fauligem Wasser. Häufig müssen die Innensohlen gewechselt werden, da diese durch die anhaltende Feuchtigkeit zuhause nicht mehr nutzbar sind. Das kann auf Dauer hohe Kosten verursachen, vor allem wenn Sie spezielle Innensohlen für medizinische Zwecke benötigen.

4. Lüften: Gerade bei Lederschuhen ist eine dauerhafte Belüftung wichtig. Aus diesem Grund sollten Sie diese bevorzugt in Schuhregalen lagern. Falls Sie sich für Schuhkartons für die Lagerung entschieden haben, schneiden Sie entweder Lüftungslöcher in den Deckel oder die Seiten oder lassen Sie den Deckel immer einen Spaltbreit offen. Dadurch erhalten die Schuhe ausreichend Luft, sind aber vor Schmutz, Staub und Feuchtigkeit geschützt.

5. Nicht aufeinander stellen: Gerade in großen Familien oder Wohnungen mit wenig Platz kommt es häufig dazu, dass Schuhe aufeinander gestapelt werden. Das sollten Sie auf jeden Fall vermeiden, da die Form sonst stark negativ beeinflusst wird. Platzieren Sie Schuhe ausschließlich nebeneinander. Eine Ausnahme können Hausschuhe darstellen, die keine feste Form haben, zum Beispiel solche mit Plüsch. Da diese deutlich leichter als andere Schuhe sind, verursachen sie keine Verformungen.

6. Nicht in der Sonne stehen lassen: Helle, sowie Schuhe aus Leder und anderen empfindlichen Materialien sollten niemals dauerhaft in der Sonne aufbewahrt werden. Suchen Sie für diese einen schattigen Platz aus, damit keine Sonnenstrahlen direkt auf sie treffen können. Leder wird durch eine dauerhafte Sonnenbestrahlung hart, da es austrocknet und dadurch gleichzeitig seine Form verändert. Die Schuhe passen dadurch nicht mehr gut und sind deutlich unangenehmer zu tragen.

Schuhregal

7. Position: Wenn Sie die Schuhe aufbewahren und dafür einen Karton verwenden wollen, platzieren Sie sie nicht in der gleichen Richtung. Vor allem Absatzschuhe finden auf diese Weise nicht genügend Platz im Karton. Sie müssen sie auf eine andere Art in den Karton legen. Dafür platzieren Sie den Absatz eines Schuhs an der Sohlenfront des anderen und umgekehrt. Dadurch wird der Karton nicht zu klein, was ebenfalls für die Lagerung der Schuhe unterwegs nützlich ist.

Tipp: Wenn Sie besonders teure oder seltene Schuhe wie Sneakers aus einer Limited Edition nicht tragen, sondern in Ihren Wohnräumen präsentieren wollen, müssen Sie diese ebenfalls vor äußeren Einwirkungen schützen. Aus diesem Grund bieten sich für diese durchsichtige Plexiglas- Kunststoffkästen an.

Schuhe unterwegs aufbewahren

Im Vergleich zu den bereits genannten Tipps, ist es aufwendiger, wenn Sie beim Verreisen oder einem Umzug Ihre Schuhe aufbewahren wollen. Unterwegs kann es zu vielen Problemen kommen, die zu dauerhaften Beschädigungen, Verunstaltungen oder Verformungen der Schuhe führen können. Damit es nicht dazu kommt, haben wir einen effektiven Tipp für Sie: Nutzen Sie Filzbeutel auf die folgende Weise:

  • Schuhe säubern
  • gut trocknen
  • keine Restfeuchte übrig lassen
  • in Filzbeuteln aufbewahren
  • für jedes Paar einen Beutel verwenden

Sie benötigen keine Schuhkartons, wenn Sie sich für Filzbeutel entscheiden. Dadurch sparen Sie Platz im Koffer. Damit sich empfindliche Schuhe nicht verformen, stecken Sie in jeden Schuh ein gerolltes Paar Socken. Es stabilisiert die Schuhform und sorgt dafür, dass Sie sogar mehrere Paare nebeneinander lagern können. Unterwegs gilt ebenfalls, dass Sie niemals übereinander Schuhe aufbewahren. Platzieren Sie lieber Ihrer Kleidungsstücke auf den Schuhen. So müssen Sie sich keine Sorgen darüber machen, dass sie verformen.

Wohin mit Accessoires?

Natürlich dürfen Sie Ihre Accessoires nicht vergessen, wenn es um die Lagerung Ihrer Garderobe geht. Wie Sie über die vorherigen Tipps erfahren haben, sollten Sie Kleidung so aufbewahren, dass sie nicht beschädigt wird. Das gleiche Konzept gilt für Gürtel, Armbänder oder Hüte. Sie sollten nicht einfach so in einem Schrank oder auf einem Tisch liegen, da sich diese Lagerform negativ auf das Material auswirken kann. Aus diesem Grund gibt es für Accessoires aus Textilien und Leder bestimmte Aufbewahrungsmöglichkeiten:

1. Kästen: Bei den Kästen oder Boxen handelt es sich um spezielle Aufbewahrungsmöglichkeiten für Krawatten, Fliegen, Halstücher, Gürtel oder ähnliche Accessoires. Die Boxen sind in mehrere Fächer unterteilt, die für die Accessoires geeignet sind. Sie werden entweder zusammengerollt oder direkt in die Fächer gelegt. Der große Vorteil an den Boxen ist diese Unterteilung. Durch diese berühren sich die Accessoires nicht, was die Form bewahrt und vor Schäden schützt.

Schublade

2. Ständer: Ein Ständer eignet sich hervorragend für Krawatten, Hüte, Gürtel, Taschen und andere Accessoires, die Sie aufhängen können. Es sind zahlreiche Konstruktionen verfügbar, die in einem dekorativen Look gehalten sind und somit ansprechend zusammen mit den Accessoires präsentiert werden können. Sie verfügen über mehrere Aufbewahrungsmöglichkeiten, was sie so effektiv macht.

Falls Sie keinen Platz für die genannten Varianten haben oder für diese nicht zu viel ausgeben wollen, können Sie einfach auf abgerundete Haken setzen. Diese werden entweder an der Wand oder einem Gitter befestigt und bieten sich zur Aufbewahrung von Hüten, Krawatten, Gürteln, Taschen und anderen Accessoires an. Achten Sie nur darauf, dass die Haken nicht spitz sind, um das Material nicht zu beschädigen.

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